Für Angler Fangergebnisse

Fangergebnisse 2017


20.11.17 

Wolfgangs "Weihnachts-Zander"
Während seiner Tage im November am See bekam Wolfgang für drei Tage Angelbesuch von seinem Angelfreund Wolfgang Stein, der noch unbedingt im langsam zu Ende gehenden Jahr Zander fangen wollte. Das Glück seines Freundes Wolfgang Groß war ihm jedoch nicht so hold, obwohl sie doch meist zusammen in nächster Nähe fischten. Die Zander schienen aber meist Wolfgangs Köder zu bevorzugen. Doch am 13.11. schlug auch seine "Zander-Stunde"! Er bekam in der Nacht einen Biss auf seinen Köder und konnte einen schönen Zander von 64 cm Länge mit einem Gewicht von 5 Pfund landen. So hatte sich sein Kurztrip an den See doch noch gelohnt und sein Weihnachtsessen ist mehr als gesichert.





16.11.17
 

"Zanderrausch" im November
Für unseren Kölner "Hechtjäger" Wolfgang entpuppte sich dieses Angeljahr als eine Geschichte der Gegensätzlichkeiten in bisher nicht gekannter Art und Weise. Und er fischt doch nun auch schon bereits seit 49 Jahren hier am Edersee. Der Wasserstand entwickelte sich in diesem Jahr total konträr zu seinem jahresüblichen Verlauf. Er erreichte bereits am 24.07. seinen Tiefststand bei einem Pegel von 223,17 und 39,5 Mio.cbm Stauinhalt und stieg seitdem bis heute auf 236,34 und verdreifacht sein Volumen aufgrund 117 Mio. cbm, mithin eine Anstieg von gut 13 Metern. Das hat natürlich einen starken Einfluss auf die Fischverteilung und vor allem die Fischwanderung im See in diesen Zeitraum. Auch die gefangene Fischart jetzt im November steht im krassen Gegensatz zu seinen Raubfischfängen in der Vergangenheit zu dieser Zeit. Während er sonst bei fast jeden Biss auf seine Köder mit einem (oftmals kapitalen) Hecht rechnen konnte, so vergriffen sich dieses Jahr in mehr als 80% seiner Fänge Zander an seinen Ködern. Sie waren wohl in einem "Fressrausch" gepaart mit einer November-Depression und sind es immer noch. Während seiner 8 Angeltage im November gelang ihm der Fang von 8 Zandern (an jedem Angeltag einer in seiner "Nachtsession), wovon die vier größten Längen von 72 bis 77 cm und Gewichte zwischen 7 und 9 Pfund aufwiesen. Sein Zander vom 11.11. hatte mit seinen 9,2 Pfund die Form eines kleinen "Hängebauchschweines" und stand wirklich sehr gut im Futter (s. Foto). Die Zander finden derzeit nach seiner Meinung im Edersee optimale Bedingungen hinsichtlich Futterfische und oft getrübtes Wasser vor. Die guten Zanderfänge auch anderer Angler widersprechen nach seinen Worten der Annahme und Aussage des Fischereimeisters Rohn, der Zanderbestand im Edersee hätte nach seinen eigenen Bestandsermittlungen gelitten und das Fanglimit musste daher auf einen Zander pro Tag reduziert werden. Besatzmaßnahmen wurden von diesem "Fachmann" (???) in der Vergangenheit immer als kontraproduktiv zurückgewiesen. Seine Begründung lautete dabei stets, dass der See sich selbst in ausreichendem Maße reproduziere. An dieser seiner eigenwilligen Logik sind für Wolfgang doch erhebliche Zweifel angebracht. Die Erhöhung der Gebühr für Jahresscheine um 10% steht dazu im krassen Widerspruch. Diese Abzocke-Mentalität ohne entsprechende Gegenleistung in Form von gezielten Besatzmaßnahmen ist für ihn die größte Diskriminierung aller Ederseeangler durch den Kellerwald-Verein. Soweit Wolfgangs Meinung zu diesem Thema. Die Hechte machten sich bei ihm mehr als rar. Er konnte 3 ihrer Art erbeuten, wobei der Größte eine Länge von 94 cm und ein Gewicht von 10,5 Pfund hatte und hinter der 2. Hopfenberginsel in gut 11 m biss. Seine Barschfänge stellten ihn sehr zufrieden. Er konnte jetzt 24 Barsche mit Längen bis zu 38 cm auf die Schuppen, wobei er die erfreuliche Feststellung machte, dass die Anzahl seiner Barsche jenseits der 30 cm-Marke seit Jahren deutlich zunimmt. Übers Jahr gesehen konnte er schon 4 Barsche der 40 er Klasse (bis 46 cm) aus dem See ziehen. Für einen ausgemachten Hechtjäger schon sehr beaschtlich, findet er selbst. Der Barschbestand im Edersee kann seiner Meinung nach als exzellent beschrieben werden. Das sieht man auch vor allem im Sommer an den unzähligen Barschschwärmen junger Barsche. Nach dem Fazit seiner November-Fischjagd gefragt, lautete seine Antwort kurz und bündig: Die Zander und Barsche sind derzeit in bester Fress- und Beißlaune. Ich kann allen Zander- und Barschanglern nur dringend empfehlen: Auf zum Edersee und stellt den fresswütigen Räubern jetzt nach. Der Bootsverleih Edership hält für euch noch Angelboote bis zum 03.12. bereit. Also los, was hält euch noch hinter dem Ofen?  Dem kann ich als Chronistin nichts mehr hinzufügen, außer dass wir uns noch bis zum 03.12. auf euren Besuch freuen.







17.10.17
Es wurde auch mal wieder ein kapitaler Hecht von 84 cm gefangen und das Foto wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.
Gefangen eingangs der Niederwerber Bucht mit Drop Shot.



13.10.17

Hallo liebes Edership-Team,

anbei die versprochenen Bilder von letzter Woche.

Der BarschMax hat seinem Namen in den 3 Tagen vom 4.-6.10. trotz widriger Wetterbedingungen durch das Sturmtief Xavier das für reichlich Wellen, Wind und Drift gesorgt hat, alle Ehre gemacht!

Ich konnte einige Barsche mit DropShot und Gummifischen überlisten, mein persönliches HighLight war der Fang eines 39ers an den Hopfenbergen auf Gummifisch!

Wir werden uns sicher in 2018 wieder sehen!

Beste Grüße aus Frankfurt




11.10.17

 

Hallo Andrea,

wie versprochen drei Fotos von meinen Barschfängen Anfang Oktober. Diese erste Oktoberwoche war leider wettermäßig ein echter "Reinfall". Trotz der über weite Strecken "erbärmlichen Wetterverhältnisse" mit dem Sturmtief "Xavier" am Donnerstag als Höhepunkt konnte ich meine diesjährige Barschbilanz mit drei "40er-Barschen" aufpolieren und komme mittlerweile bereits auf 5 Barsche der 40er-Klasse. Insgesamt konnte ich in der Zeit vom 03.10.- 06.10. eine Strecke von 25 Barschen auf die Schuppen legen. Die reicht bis zum nächsten Edersee-Trip am 09.11.

Die drei besten Barsche im Einzelnen:
Barsch; 40 cm;   900 g. am 05.10. am Dropshot-System
Barsch; 41 cm; 1050 g. am 05.10.  "       "               "
Barsch; 43 cm; 1100 g. am 06.10.  "       "              




10.10.17

Hier noch ein kleiner Fangnachtrag von vergangener Woche – leider war das Wetter äußerst bescheiden, aber für Barsche mit 42cm + 46cm hat es wenigstens noch gereicht …

Viele Grüße von Marco + Ralf an das gesamte Edershipteam – bis zum nächsten Jahr



30.09.17

Danke nochmal an Norbert und das Edership Team für die 5 schönen tage. Fühlten uns wieder sehr gut aufgehoben bei euch.

Hoffe die halbe Schönramer Hell hat dir geschmeckt.

Schöne Grüße aus Oberbayern und bis zu nächsten mal

Hier noch die Fotos wie versprochen

Trotz zickigen Fischen konnten wir einige schöne Barsche von 35-45 cm überlisten

Rund um die Hopfenberge liesen sich auch immer wieder einige Zander fangen

 






10.09.17

wie versprochen einige Bilder vom letzten Wochenende.

Fangen konnten wir trotz schwieriger Bedingungen mit Sturm & Regen einigermaßen gut, sodass wir neben einigen Barschen auch 2 Hechte und 3 Zander zu einem kurzen Landgang überreden konnten. Die meisten Bisse gab es rund um die Hopfenberge

Viele Grüße und bis bald

Sascha, Phillip und Fabian





05.09.17

und es geht so weiter, diese Fotos erreichten uns vom Wochenende. Vielen Dank sagt das Edership Team

Hallo Norbert,

 

anbei ein paar Bilder von unserem Besuch bei euch.

War super und wir kommen wieder...

 

Rapfen, 82cm

Hecht, 98cm

Barsch, 41cm

 

Gruß aus Stuttgart

 







02.09.2017

Bock auf Barsch Teamangler Andreas Erbelding besuchte uns am Freitag, den 01.09.2017 zum ersten mal und machte seinem Teamnamen alle Ehre. Kaum auf dem Wasser landete er gleich mehrere unserer schönen Ederseebarsche.

www.bock-auf-barsch.de




31.08.17
Und noch ein stolzer Fang



28.08.17

Unglaublich aber wahr, Roger hat diesen Zander mit 78 cm und 7,5 Pfd am hellichten Mittag in der Nähe der Wasserskizone an der Staumauer gefangen


23.08.2017

36 cm-Barsch gefangen auf kleinen Gummifisch, oberflächennahe in den frühen Morgenstunden. Insgesamt wurden ca. 35 Barsche gefangen, die meisten davon an der Steilwand, Westufer.




16.08.17

Dieses Foto wurde uns freundlicherweise von Georg vom benachbarten Angelverein zur Verfügung gestellt. Der Fisch wurde gestern gefangen, nähere Angaben dazu haben wir nicht bekommen.


12-08.17

Der Wolfgang war mal wieder zu Besuch und schwupps, gleich ein 46 er Barsch auf Gummitwister unweit der Staumauer



07.08.17

Die Jungs können es ebenLächelnd. Seit vielen Jahren als Stammgäste bei uns, aus Mannheim angereist , haben Sie neben Zandern auch zahlreiche beachtliche Barsche mit nach Hause nehmen können.



30.07.2017

Die Barsche beißen!! Tobi und Flo waren erfolgreich, mit Drop Shot konnten sie einige Exemplare im Waldecker Becken fangen




18.07.2017


 

Rapfen 82 cm 5,4 kg

Bei einer Angeltour mit dem "Moderlieschen" am 18.7. bekam ich beim Barschangeln am Durchbruch einen knallharten Biss. Nach einer Drilldauer von rund fünf Minuten konnte ich dann einen großen Rapfen über den Kescher führen. Der Zollstock zeigte 82 cm und die Waage blieb bei 5,4 kg stehen.  

Gefangen wurde der Fisch mit einem Mepps Aglia TW Spinner Größe 4.





15.07.2017

82 er Zander, gefangen in der Waldecker Bucht tagsüber





01.07.2017

Der Chef hatte heut mal selber Zeit zum Angeln und dieser dicke Barsch ging ihm an der "schwarzen Wand" Nähe Sperrmauer mit Gummitwister auf 6 m Tiefe an die Rute.






25.06.17


Nochmals 2 schöne Fotos von 2 Zandern die mir von Georg zur Verfügung gestellt wurden und letztes Wochenende gefangen wurden.

 
05.06.17  Lokalmatadoren Wolfgang und Georg mit 45er Barsch und Hecht 1,05 . Beides gefangen in der Waldecker Bucht.





28.05.17


Jakob und Franziska hatten wie man sieht ein sehr erfolgreiches Wochenende. Der Hecht hatte ein
Maß von 92 cm und der Barsch von 48,5 cm








07.05.2017

Und wieder ein schönes Fangergebnis. Dieser 84 er Hecht wurde in der Nähe der Hopfenberge gefangen.



01.05.2017

Und noch ein schönes Foto, welches mir von Konstantin vom 1. Mai zur Verfügung gestellt wurde. Es zeigt seinen Bruder mit einem 46 er Barsch.




30.04.2017

Der Angeltag endete für Mario sehr erfolgreich. Diesen Hecht mit 86 cm hat er in der Waldecker Bucht mit Jerkbait gefangen.









Fangergebnisse 2016




28.11.2016

Die letzten kapitalen Fänge von unserem lieben Wolfgang nebst seinen spannenden Fangberichten wollen wir zum Jahresabschluss natürlich allen interessierten Lesern nicht vorenthalten. Mit diesem Hecht ist er dann dieses Jahr Hechtkönig geworden.






Bericht

14.11.2016 – Wolfgangs Angeltag des Jahres

Wolfgang hat ab 13. November mal wieder für eine Woche am Edersee vorbeigeschaut. Am 16.11. hat er ja nun auch bereits den “Alterspegel“ von 65 Jahren überschritten und es “lacht“ ihm die wohlverdiente Rente. Er hat uns aber versichert, dass er noch lange nicht gedenkt, auch seine sicher schon sehr beachtliche “Hecht-Rente“ zu beantragen. Die kann noch lange warten und durch weitere kapitale Fänge anwachsen. Dass er sich noch nicht zum “alten Eisen“ zählen lassen will, beweist er mit seinen Fängen auf eindrucksvolle Art und Weise immer wieder aufs Neue, denn seine schönsten Geburtstagsgeschenke macht er sich jedes Jahr selbst um diese Zeit. Und dieses Jahr können sich diese Geschenke wahrlich sehen lassen. Bereits an seinem Ankunftstag fing er in der Nacht einen beachtlichen Hecht von 92 cm und guten 11,5 Pfd. Gut 31 Stunden vor seinem 65. Geburtstag meldete sich der nächste gewichtige Gast und machte sich gleich selbst zum Geschenk:

14.11. - Geschenk 1 gegen 16.50 Uhr

Wolfgang schleppte seine Köder, die in ca. 5 und 6 Meter Tiefe liefen, vom Durchbruch kommend in das Wasserskigebiet. Die Dämmerung schickte sich an, in die abendliche Dunkelheit überzugehen. Die Knicklichter auf seinen Posen zeigten zuverlässig den jeweiligen Standort seiner Köder an. Diese zwei sattgelben Lichtpunkte fesseln seinen Blick stets aufs Neue. Aber warum sah er plötzlich nur noch eine Pose leuchten? Einmal den Blick zur Entspannung schweifen lassen und schon war eine Pose verschwunden! Kopflampe an und auf den eingeschalteten Freilauf seiner Rolle schauen waren eine Bewegung. Im Schein der Lampe drehte sich die Spule in gleichmäßigem Tempo und gab Schnur frei. “Biss oder Hänger“ – das war hier die Frage für Wolfgang, nicht für Hamlet! Bügel auf, Freilauf raus, zweite Rute einziehen und Kescherstock einrasten lassen – diese Vorgänge liefen wie automatisiert ab. Kein Wunder, ist dieses Prozedere doch schon viele Male so abgelaufen. Ein erster, schneller Run und die Pose tauchte bald danach auf, um nach kurzem Verharren erneut abzutauchen. Das wiederholte sich noch einmal, bevor Wolfgang diesem Fluchtverhalten mit einem kräftigen Anschlag ein Ende setzte. Sofort war voller Druck auf der Rute und heftige Gegenwehr spürbar. Also, Bremse weiter aufdrehen. Immer, wenn das Knicklicht unter Wasser in Sichtweite kam, erfolgte ein unwiderstehliches, permanentes Streben des Fisches zum Seegrund. Wenn das ein Hecht war, dann bestimmt keiner von der schlechten Sorte. Sein Kampfgeist war bewundernswert!  Doch mit der Zeit wurden die Fluchten kürzer und ein leichtes, typisches Kopfstoßen setzte ein und machte Wolfgang stutzig. Es dämmerte ihm ganz allmählich, dass er es hier vielleicht doch eher mit einem Zander zu tun hatte. Bei dem gezeigten Widerstand musste es sich jedoch schon um ein kapitales Exemplar handeln. Im Schein der Kopflampe bestätigten sich kurz darauf seine beiden Vermutungen eindrucksvoll. Seinen Kescher füllte ein wirklich fetter Zander aus. Aber was war das? Der Drilling hing nicht, wie bei einem Biss zu erwarten war, im Maul des Fisches, sondern nur mit einem Haken an der Außenseite des Unterkiefers und war leicht zu lösen. Es gibt doch nichts, was es nicht gibt, dachte sich Wolfgang verblüfft, aber völlig erleichtert. Das hätte auch anders enden können. Dem Zander haben ungläubig die Stacheln zu Berge gestanden, weil er wohl geglaubt hat, am 14.11. noch vor den Ködern von Wolfgang sicher zu sein, da dieser ja erst am 16.11. Geburtstag feiert und auch erst dann auf Geschenkejagd geht. Dies sagt uns dreierlei: Der Wolfgang ist bei den Raubfischen bekannt wie ein bunter Hund, man kennt seinen Geburtstag und zumindest Hecht und Zander können einen Kalender lesen.
Übrigens: Der Zander maß von Kopf bis Schwanz genau 85 cm und brachte stramme 13 Pfund
                
auf die Waage.

So, das war nur die Ouvertüre für diesen Tag. Dieses anregende Vorspiel, das bei Wolfgang Lust auf mehr geweckt hatte, sollte ihn in der Nacht zum, diese Lust erfüllenden, Höhepunkt des Tages führen. Wer da glaubt, so etwas gäbe es nur zwischen den Geschlechtern, der irrt sich gewaltig und hat noch nie als Angler ein heißes Date mit einer feurigen Hechtlady gehabt. Glaubt mir, der Wolfgang weiß, wovon er spricht, denn er hat schon viele Bekanntschaften mit solchen   “Hechtdamen “ geschlossen.

14.11. - Geschenk 2 gegen  22.45 Uhr

Der nächtliche Schauplatz seiner Hechtsuche erstreckte sich diesmal am Westufer in der Nähe der Sperrmauer zwischen Struppys neuen Steg und dem Arbeitsboot vom WSA. Wolfgang fischte in unveränderten Tiefen. Eine Rute lag in seinem Blickfeld im Heck des Bootes, die andere in seinem Rücken – so vermeidet man garantiert Verwicklungen bei evtl. Bissen. Die Nacht war ziemlich frisch, da wirkt ein Becher heißer Kaffee wahre Wunder. Gesagt, getan – in der fast absoluten Stille der Nacht. Doch was war das auf einmal für ein leises Geräusch unmittelbar neben ihn – kaum wahrnehmbar, aber nicht zu überhören für einen Raubfischangler. Kopflampe an und siehe da, die Spule seiner fein eingestellten Bremse war angelaufen und Schnur wurde zügig abgezogen. Das zweite Mal einen Biss optisch verpasst. Wie sich die Ereignisse an ein und demselben Tag doch wiederholen können. Bügel umgelegt und Blick über die Schulter nach hinten, denn nur dort konnte es gebissen haben. Keine Pose weit und breit zu sehen, obwohl weiter Schnur von der Rolle lief. Da musste sich doch jemand in ca. 5 m Tiefe ein fleischliches Nachtmahl gegönnt haben. Wieder lief sein bekanntes “Prozedere“ ab und er hielt in der dunklen Nacht Ausschau nach seiner Leuchtpose. Die tauchte alsbald in der Nähe des Steges auf. Keine große Bedenkzeit für Wolfgang, wanderte sie doch, auf Tiefe gehend, weiter geradewegs stoisch auf den Steg zu. Nicht lang gefackelt. Gefahr in Verzug! Anschlag gesetzt und schon bog sich die Rute kräftig durch. Alarmstufe ROT - nur weg vom Steg, dachte sich Wolfgang. Die Rute horizontal zur Wasseroberfläche haltend, wurde der Fisch von seinem Ziel abgebracht – auf Biegen und Brechen und mit allem, was Schnur und Rute hergaben. Der Druck war so groß, dass er mit ausgeschalteter Rücklaufsperre auch noch die Bremse so weit öffnen musste, damit ein Schnurbruch vermieden wurde. Er atmete tief durch, als der Fisch von seinem Zielort “Steg“ abließ und dem Zug seiner Rute folgte. Das wäre fürs Erste geschafft; der Fisch ging auf Tauchstation. Aber dieses “smarte Hechtweib“ hatte ihren Standplatz mit Bedacht und Strategie ausgewählt. Nicht lange und die Pose leuchtete jetzt ca. 5m vor besagten Arbeitsboot wieder auf. Als Schachspieler wusste Wolfgang, es ist immer besser zu agieren anstatt auf den Zug des Gegners reagieren zu müssen. Er liebt es nicht, unter Zugzwang zu stehen. Also wurde sprichwörtlich der Stier, der aber hier ein Hecht war, bei den Hörnern gepackt und zur Kehrtwende gezwungen. Auf seine altgediente, aber bewährte 3 m lange Balzer Pike 90-Hechtrute konnte er sich verlassen. Sie bog sich bis zur Mitte im Halbkreis, während sein “feuriges Hechtliebchen“ am anderen Ende die Bremse aufheulen ließ. Da war Musik drin! Apropos Musik - unwillkürlich musste Wolfgang jetzt bei diesem ekstatischen Drill an Helene Fischers fiebrigen Hit “Atemlos durch die Nacht“ denken, während seine “Heißgeliebte“ aus den Tiefen des Edersees wohl eher voller femininer Lässigkeit Juliane Werdings Song “Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst, du hast ein leichtes Spiel“ zum Besten gab!!! Auf diese Weise gaben beide impulsiv ihren Empfindungen melodiös Ausdruck und genossen so dieses furiose, nächtliche Amüsement, wohlwissend, das Einer am Ende der sich ständig verkürzenden “Fernbeziehung“ auch den Kürzeren ziehen würde. Wolfgang schaffte es schließlich, seine “Angebetete“ in freies Wasser zu dirigieren. Dort stand sie in ca. 15 m Entfernung,  jetzt auch “Atemlos in der Nacht“, an der Oberfläche und zeigte ihm noch immer die “kalte Schulter“, was so viel heißen sollte – immer schön langsam, noch sind wir nicht vereint! Aber nach ein paar weiteren “Alibi-Fluchten“, um den “Schein“ zu wahren, konnte sie sich der Anziehungskraft von Wolfgang nicht mehr entziehen und schmiegte sich förmlich in seinen geräumigen Kescher, allerdings mit gefletschten Zähnen. Jetzt waren sie beide in einem Boot vereint und zusammen “Atemlos in der Nacht“. Was für ein befriedigendes Gefühl. Aus Chronistenpflicht bliebe noch zu sagen: An seinem “Hechtliebchen“ machte ihn jeder ihrer 112 Zentimeter schwach und er mochte keines ihrer 21 Pfunde missen. Wahre Liebe eben!!!

Ja, ja – der Wolfgang versteht es nun mal in beeindruckender Weise, sich selbst angemessen zu beschenken, denn mit solchen Geschenken kann er die Ersteigung des 65er-Gipfels leichter hinnehmen. Und mit dieser gewichtigen Hechtrognerin bestehen beste Chancen, dass er nach 2012 + 2013 erneut Edership-Hechtkönig wird. Er wäre fürwahr ein würdiger König!!!





21.10.2016

Der Wolfgang war mal wieder am See und hat uns wieder seine Fangergebnisse zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim Lesen.



 

Hopfenberg-Barsch

Wolfgang Groß weilte wieder ab 09.10. für eine Woche am Edersee. Der in den letzten 8 Wochen stark gefallene Edersee ( minus 18 m) muss den Hechten und Zandern auf den Magen geschlagen sein und ihre Mäuler verschlossen haben. Er rückte daher seinem liebsten Speisefisch, dem Barsch, auf die Schuppen, denn Bratbarsch mit "Äpelschlaat" (zu deutsch: Kartoffelsalat) ist eine seiner Lieblingsspeisen. Mit Doppelschwanztwister in Motoroil am Dropshot-System, bestückt mit 15 g.-Blei, legte er sich am 12.10. mit seinem Boot vor dem sanft in den See abfallenden Hopfenbergauslauf in ca. 7 m Tiefe vor Anker und suchte nach den Barschen, indem er seine Montage weit in den See hinaus warf und den Gummiköder grundnah im langsamen Tempo einleierte. Nach ein paar guten 30er Barschen erfolgte gegen 11.45 Uhr ein kräftiger Einschlag, so dass sich seine parabolische, fast 40 Jahre alte Hardy-Rute, ganz tief verneigte und die Kopfstöße dieses bestimmt nicht kleinen Barsches wunderbar abfederte. Der Barsch baute hohen Druck auf die Rute auf und strebte immer wieder zum Grund. Als er sich zum ersten Mal an der Oberfläche des ziemlich trüben Wassers zeigte, war Wolfgang sofort klar, dass er es hier mit einem gut genährten Ü40-Barsch zu tun hatte. Jetzt nur nicht überpowern war sein erster Gedanke. Den wollte er nicht noch kurz vor der Landung verlieren. Und da es sich um einen sog. Großbarsch handelte, solte er auch dementsprechend gebührend in seinem Großhechtkescher den See für immer verlassen - Ehre, wem Ehre gebührt. Das obligatorische Messen und Wiegen hatte zum Ergebnis: 44 cm und 2,75 Pfd. Für diesen Tag hatte sich somit für ihn das Aufstehen schon gelohnt! Der Fang dieses Barsches hatte sich quasi bereits am Vortag angekündigt, als Wolfgang an fast gleicher Stelle der Fang eines Barsches von 35 cm und 1,25 Pfd. mit identischer Montage gelang.



20.10.16

Die Bayern schlagen mal wieder alle Rekorde. Hier ein 95 er Zander


08.10.2016
Da freut sich der Jürgen, konnte er doch in den letzten Tagen so einige dieser Exemplare fangen



26.09.2016



17.09.2016

Mit Boot Wels einen Wels gefangen

Gleich in der früh ging dieser 1,29m Wels im Waldecker Becken an die Angel.


08.08.2016

Fam. Schulz war schon wieder erfolgreich. Weit mussten sie nicht fahren, die Hechte haben sie in der Nähe der Staumauer gefangen.


03.08.2016

Herrentour



24.07.2016

Unmittelbar in der Nähe der Hopfenberge gelang Lukasz dieser Fang. Der Zander wiegt 10 Pfd. und misst 80,5 cm.






26.06.2016

Nur 300 m vom Bootsverleih entfernt hat Nedim auf Gummifisch diesen 6 kg, 86 cm Zander gefangen.







19.05.2016
 

Als willkommene Abwechslung zur doch nicht so erfolgreichen Barschjagd griff Wolfgang Stein am 19.05.16 zu seiner Spinnrute, hängte einen Hartplastikköder im Forellendesign mit Gummischwanz (Länge: 22 cm: s. Foto) in den Wirbel ein und probierte an den Hopfenbergen sein Glück auf Hecht. Am hinteren Hopfenberg bekam er nach ein paar Würfen in etwa 4-5 m Tiefe einen Biss. Sein "vermuteter Hänger" erwachte sehr schnell zum Leben und entpuppte sich als ein hungriger Hecht von 82 cm, der den Forellenwobbler voll genomen hatte. Mit diesem Fang konnte er auch gleich seinen neuen Gumminetz-Kescher einweihen. Wie auf dem Foto zu sehen, war dieser Hecht von schlanker Figur und hatte noch nicht groß an Gewicht zugelegt. Die Waage zeigte denn auch nur 6,5 Pfund an.






17.05.2016

Die Lamperteimer sind grad seit ein paar Stunden angereist und haben schon die Barsche gefunden.





06.05 .2016

Der Georg angelt zwar lieber auf Zander, aber da der im Moment ja noch Schonzeit hat, dachte er sich warum nicht auch mal einen schönen Barsch. Geangelt mit Wurm in der Nähe der Sperrmauer
Größe: 47 cm







Fangergebnisse 2015

06.12.2015

Mit einem wieder fast vollem See verabschieden wir uns in die Winterpause und wünschen allen Gästen einen schönen Nikolaustag. Kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund und bis Ostern 2016.



News 30.10.15

Fangbericht vom 18.10.2015


Der “Hecht“
-Zander

Zander – der willkommenste Beifang für Wolfgang beim nächtlichen Hechtfischen. Mit seinen Fängen dieser Fischart widerlegt er mit jeden Fisch mehr die weitverbreitete Ansicht, dass auf Zander nur mit “feinen Zeug“ geangelt werden sollte. Hechtpose, Stahlvorfach, Drilling – was kümmert`s den Zander, wenn der Köder unwiderstehlich lockt.
Einen neuen Beweis für seine These lieferte er in der Nacht des 18. Oktober. Als “Tatort“ hatte er sich das Gebiet vor dem 1. Hopfenberg bis zum Durchbruch ausgesucht. Die dunkle Nacht zeigte sich windstill und schon bald leuchteten seine beiden Hechtposen auf dem See, während seine Köder in 5 und 6,5m Tiefe auf Abnehmer warteten. Gegen 21.20 Uhr wurde die tiefer laufende Pose auf Höhe der kleinen Erhebung im Durchbruch im Gleichklang mit der Bootdrift leicht unter Wasser gezogen. Dafür konnte es nur zwei Gründe geben: Biss oder Hänger? Jetzt hieß es Ruhe bewahren und “nur net hudeln“, wie Hans Moser nuscheln würde. Leicht zurückrudern und Spannung von der Schnur nehmen. Gesagt, getan. Die Pose tauchte wieder auf und stellte sich auf. Mist – nur ein Hänger, war seine enttäuschte Reaktion. Er näherte sich der Hänger-Pose an. Aber was war das – die Pose wurde trotz lockerer Schnur erneut ein Stück unter Wasser gezogen und strahlte Wolfgang in Sichttiefe an. Da hatte sich also doch ein hungriger Räuber sein Rotauge geschnappt und ließ es sich bereits schmecken. So ein Heimlichtuer!!! Glaubte, ihn überlisten zu können. Aber da kannte er den Wolfgang schlecht. Der ist mit seinen 46 Ederseejahren mit allen Edersee-Wassern gewaschen. Bei der Pose angekommen, setzte sich diese nochmals ganz kurz in Bewegung und das Knicklicht verschwand in der trüben Tiefe des Sees. Dann tat sich nichts mehr. Typisch Hecht, dachte sich Wolfgang. Nur fressen und nicht mehr bewegen als nötig. Wäre ja Energieverschwendung. Er konnte ja noch nicht ahnen, dass ihn da unten ein Zander an der Nase herumführte und einen “auf Hecht“ machte. Seine Zander nahmen meist seinen Köder und gingen ab wie ein “geölter Blitz“. Dieser schlug aus der Art und wollte seine Identität “verschleiern“. Der Kommentar von Asterix dazu würde sicher lauten: “Die spinnen, die Zander“. Wolfgang spulte sein Prozedere ab und wartete dann, dass endlich wieder Bewegung in den Biss kam. Sollte sich doch der Zander einbilden, was er wollte. Ihm war`s vorerst egal, was am Haken hängen würde. Hauptsache, es hing irgendetwas daran. Und auch dem Zander würde es, wenn er erst in den Maschen des Keschers zappelte, wie Schuppen von den Augen fallen, dass er doch kein Hecht war. Wolfgang weckte den offenbar eingeschlafenen Beißer mit einem leichten Zug der Rutenspitze sanft auf. Der fühlte sich spürbar gestört und machte sich auf die Suche nach einem neuen Verdauungsplatz. Mitten in dieses Tun schlug jedoch voll der Blitz seines Anschlages bei ihm ein. Jetzt waren beide hellwach, aber Wolfgang hatte die besseren Karten. Die Beute lag dem Räuber schwer im Magen und seine Fluchten wurden schnell kürzer. Es ist doch immer wieder aufs Neue faszinierend, wenn einem aus der dunkel-trüben Tiefe plötzlich zwei weiß leuchtende Augen entgegenkommen und anstrahlen. So ein Zander ist doch eine willkommene Abwechslung im Leben eines Hechtjägers. Und mit seinen 63 cm und gut 5 Pfd. Gewicht stand er zudem auch gut im Futter. Herz, was willst du mehr!!!  Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist allemal einen Schluck aus dem Flachmann wert. Prost und Petri Heil!!!

                                 



 News 14.10.2015

Hechtgeplänkel

Wolfgang ist es ja schon gewohnt, dass die smarten Hechtdamen gerne ihre neckischen “Spielchen“ mit ihm treiben. Sie geben sich, mit mehr oder weniger Gegenwehr, seinen “Annäherungsversuchen“ hin und folgen dem sanften Druck, den er mit Rute, Rolle und viel Gefühl in den Händen ausübt. Anfangs scheinen sie noch geschmeichelt von so viel Begehrlichkeit zu sein und sind durchaus willig. Sobald der Kontakt aber ein gewisses Maß an Nähe überschreitet, suchen sie wieder vehement das Weite, wohlwissend, dass ein zu persönlicher Kontakt lebensbedrohend und kein gutes Ende für sie nehmen wird. Alles hat schließlich seine Grenzen!!! Sie kennen die Angler zur Genüge. Die wollen doch alle nur das Gleiche:  sie einfangen, in Besitz nehmen, ihre Formen, Rundungen und Proportionen bewundern und sich an ihrer Größe und ihrem Gewicht berauschen. Da hat sich seit der  “Steinzeit“ nichts geändert. Eben typisch Angler! Soweit die Philosophie der gewichtigen “Hechtbrummen“.
Nun ja, es wäre gelogen, wenn nicht auch Wolfgang auf Hechte mit Rubensfigur und Maßen jenseits der Metermarke stehen würde. Er liebt ihre “Spielchen“, macht nur zu gerne ihr “Geplänkel“ mit, lässt sich von ihnen umgarnen, aber behält doch seinen kühlen Kopf gegenüber den schuppigen Hechtdamen.
In dunkler Nacht am 14.10. hat sich mal wieder ein ebensolches “Hechtscharmützel“ zugetragen. Wolfgang war in Tiefen von 5 und 6,5 m auf “Kontaktsuche“ nach einer rassigen und temperamentvollen Hechtfrau. Gegensätze sollen sich ja sprichwörtlich anziehen. Seine “Lockangebote“ in Form von zwei verführerischen, knackig frischen Rotaugen sollten seine torpedoförmigen Angebeteten schwach und willfährig machen. Als hoffnungsloser “Angelromantiker“ glaubt er, dass die Hechtladys in der Nacht zu fortgeschrittener Stunde für seine angebotenen “Lockvögel“ zugänglicher und aufgeschlossener sind. Schließlich hat jeder Hecht seinen Schwachpunkt. Der “Affentanz“ begann schon mit dem Biss. Bereits hierbei hielt die beißwillige Gefleckte Wolfgang zum Narren und trieb ihren Schabernack mit ihm. “War die Pose nicht eben gerade abgetaucht“, so dachte er bei sich, als die Pose hinter dem Bootsheck verschwand, und rieb sich verwundert die Augen. Ein kurzer Schlag mit dem Ruder und die Pose tauchte aus dem Heckschatten wieder auf. Scheinbar doch kein Biss! Noch während er das dachte, wurde die Pose kurz unter Wasser gerissen und tauchte auch ebenso schnell wieder auf. Er fühlte sich nun leicht  verar….!!! Doch nicht für lange, denn die Pose begann zügig und immer schneller zu wandern und wurde dabei immer weiter unter Wasser gezogen, bis das leuchtende Knicklicht nicht mehr zu sehen war. B I S S, durchzuckte es ihn. Während er bereits nach der zweiten Rute griff, um sie einzuziehen, tauchte der leuchtende Bissanzeiger wieder auf und verharrte auf seiner Stelle. Losgelassen oder Köderfisch geklaut – eins so schlimm wie das andere, schoss es ihm durch den Kopf. Noch bevor dieses Geschoss sein Großhirn erreichte, verschwand die Pose erneut und er atmete erleichtert durch. Petrus sei Dank! Die zweite Rute wurde nun eingeholt und der Großkescher justiert. Alles bereit zum Drill. Doch was war das: ein Stück weit vor seinem Boot tauchte diese verflixte Pose ein weiteres Mal auf. Da scheint jemand unten in der Tiefe sein “Späßchen“ mit ihm zu haben. Ruhe und Nerven bewahren lautete jetzt die erste Bürger- bzw. Anglerpflicht. Das wurde belohnt. Die Pose tauchte zum vierten Mal ab, der Fisch nahm zügig Fahrt auf und  permanent Schnur. Das war der Zeitpunkt für Wolfgang, einen Konter zu setzen. Der Anhieb saß, die Rute krümmte sich und die Rollenbremse knarrte ihr eintöniges Lied. Der erste Kontakt war zustande gekommen. Wie würde diese Liaison wohl enden? Wolfgang verkürzte die Entfernung zu seiner Angebeteten auf Sichtkontakt. Die zeigte sich aber sehr spröde, zeigte ihm ein ums andere Mal nur ihre kalte Flanke und die kräftige Schwanzflosse, wollte scheinbar nichts von ihm wissen und verschwand stets in der Tiefe. Eine Bekanntschaft mit seinem geräumigen Kescher schien sie partout auszuschließen. Jedes Mal, wenn er sie kurz davor hatte, tauchte sie mit einem breiten Hechtgrinsen darunter hinweg und ließ Wolfgang mit einem leeren Kescher und einem verdutzten Gesichtsausdruck zurück. Er wollte sie auch nicht mit aller Gewalt zwingen, denn er kannte ihre Sprungkraft und die Stärke ihrer Schwanzflosse nur zu gut. So wiederholte sich das ein paar Male. Sie schien sichtlich ihren Spaß dabei zu haben, während er dachte: “Ja, das Studium der (Hecht-) Weiber ist schwer, doch mit Geduld und Spucke fängt man auch einen Meterhecht“. Am Ende gab sie ihr abweisendes Verhalten auf, fügte sich in ihr Schicksal und in die Maschen seines Keschers. Auch wenn sie, wie die meisten seiner Meterhechte, in der Nacht angebissen hat, so braucht sie doch das Tageslicht nicht zu scheuen. Sie kann sich auch am helllichten Tage bedenkenlos herzeigen. Was noch zu sagen bleibt sind die nackten Zahlen: Die Metermarke wurde mit 101 cm überschritten; das Gewicht betrug 13,5 Pfd. Es war Wolfgangs 39. Meterhecht aus dem Edersee! Mit Spannung warten wir nun auf seinen 40.

 



News 11.10.2015

Dieses schöne Foto stellte uns Matze, ein Teilnehmer des Blinkerforums vom letzten Wochenende zur Verfügung.
Ganz lieben Dank dafür.


News 05.10.2015

Gestern gab es noch einen Rekordhecht und einen Zander zu bestaunen. Sebastian hat diesen 1,19m Hecht mit 20 Pfd gefangen und führt damit unsere interne Rangliste für dieses Jahr an. Manuel fing den Zander mit 67 cm.



News 04.10.2015

heit geht´s hoam.... 9 wunderschöne Tage mit super Wetter und spektakulären Fängen gehen zu Ende. Wir bedanken uns bei der netten Truppe mit dem Preis für die warscheinlich weiteste Anreise aus dem Berchtesgadener Land mit einer original nordhessischen "Stracken", denn Fisch haben sie ja jetzt genug.



News 02.10.2015



News 01.10.2015

Bei wunderschönem Herbswetter wurde unter anderen dieser 47er Barsch gefangen



News 17.09.2015

Auch die Bayern, das erste Mal am Edersee, konnten sich über ordentliche Fänge freuen

 

News 13.09.15

Am Wochenende ging an den Hopfenbergen ordentlich die Post ab.



News 06.09.15

Der Bert war mal wieder nach langer Zeit da und konnte sich gleich an zahlreichen Barschen erfreuen, dem niedrigen Wasserstand sei Dank.




News 12.08.2015



Fangbericht  vom 27.07. - 31.07.

Unser Kölner Hechtjäger Wolfgang weilte in der letzten Juli-Woche am Edersee. Er verband das Angenehme (schönes Sommerwetter) mit seiner Lieblingsbeschäftigung Fischen, d.h. er entspannte tagsüber, in der Sonne liegend, faulenzend am Ederseestrand mit einem guten Buch und rückte abends und vor allem nachts den Fischen auf die Schuppen. Diese Tageseinteilung sollte sich als optimal erweisen. Innerhalb von fünf Tagen konnte er drei Hechte und zwei Zander überlisten. Als erfolgreichste Nacht erwies sich dabei die von Dienstag, dem 28.07. Er fischte in dieser Nacht am Westufer in der Wasserskizone. Gegen 23.15 Uhr erhielt er den Biss eines Hechtes von 87cm und 9,5 Pfd. in 6,3 m Tiefe, der einen schönen Drill lieferte. Kurz vor Mitternacht schnappte sich dann noch auf die etwas flacher eingestellte zweite Rute (ca. 4,2 m Tiefe) ein Zander von 62 cm und 4 Pfd. seinen Köder. Die Bissstelle war fast identisch mit der des Hechtes, den er ca. 40 Minuten zuvor gefangen hatte. Daneben erbeutete er in dieser Woche noch Hechte von 77 und 82cm sowie einen Zander von 67 cm. Da kann man beim besten Willen nicht meckern als Hechtjäger!!!




News 27.07.2015




Die Windverhältnisse der letzten 3 Tage waren mehr als ungünstig. Das hat unsere Jungangler mit ihren Papas aber nicht davon abhalten können, fleißig ihrem Hobby nachzugehen. Jerome hatte gestern das Glück , diesen 54 er Barsch in der Nähe der Hopfenberge zu fangen. Als Köder hat er die Garnele von Ecogear benutzt.



News 25.06.2015

Fangbericht


Fangbericht Hecht vom 17.06.2015

Dieters Bojenhecht

Dieter Deimel, der bereits im Mai erfolgreich den Barschen nachstellte, weilte jetzt wieder samt seiner Herzdame “Evchen“ und seinem “Kölner Betreuer“ Wolfgang Groß vom 14.06.-19.06. bei uns am Edersee. Auch im fortgeschrittenen Alter packt ihn noch nimmer aufs Neue das Angelfieber. Dieses “Fieber“ tut ihm aber gut und hat nur unerfreuliche Nebenwirkungen für die Raubfische im See. In der Nacht von Montag, 15.06., konnte er in kurzer Zeit gleich drei gute Aale der 60er-Klasse mit dicken Tauwürmern bezirzen und zum Biss animieren. Der Fangplatz lag genau gegenüber vom Edership-Steg auf der Westseite nah am Ufer. Bemerkenswert ist, dass alle drei Aale an derselben Rute und am gleichen Platz gebissen haben, während an der zweiten Rute, die nur 2 – 3m danebenlag, kein Biss zu verzeichnen war. Ja, der Aal – das unbekannte Wesen!

In der Nacht von Mittwoch, 17.06., lag er zusammen mit seinem Angelbetreuer Wolfgang an den Hopfenbergen, ganz nah bei der 1. Gelben Boje in Reichweite des Durchbruches. Sie angelten über dem Kamm, der in ca. 5 m Tiefe zum 1. Hopfenberg läuft, auf Zander. Der Zander ist Dieters Lieblings-Raubfisch. Gegen 23.15 Uhr bekam Dieter einen Biss auf sein Köder-Rotauge. Der Fisch zog mit der Leuchtpose im Schlepptau am Kamm entlang auf das Boot zu und blieb erst kurz vor der Boje stehen. Dieter atmete erst einmal tief durch. Das Adrenalin schoss in seine “alten Knochen“ und in Nullkommanichts schwang sich Dieter aus seinem bequemen Karpfenstuhl (von wegen Raubfischangler) in die Höhe und stellte sich dem Fisch. Nichts wirkt scheinbar besser für einen lädierten Rücken als der zackige Biss eines Raubfisches, konstatierte Wolfgang voll Erstaunen, stand mit offenen Mund da und dachte bei sich: Wie ein junger Gott, dieser Deimel! Dieter erschien mit dieser forschen Aufsteh-Aktion gleich 30 Jahre jünger. Nach kurzer Zeit wanderte der Fisch samt Pose wieder am Kamm entlang zurück zum Ausgangpunkt seines Bisses, verharrte dort kurz und tauchte dann jenseits des Kammes ab ins Tiefe. Das war das Signal für Dieter, den Anschlag zu setzen. Gelernt ist eben gelernt. Der Fisch hing, wechselte wieder die Richtung und schwamm erneut auf das Angelboot zu, welches nur 2 m von der Boje entfernt lag. Entweder war er meschugge oder verfolgte eine eigene Taktik, die sich uns leider nicht erschloss. Aber Dieter ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Rolle sang ihr schönstes Lied, die Rute war krumm und die Spitze zeigte im Bogen unter das Boot. Unter das Boot???? Bei Dieter läuteten alle Alarmglocken. Mit seinen 84 Jahren wollte er sich von dem Fisch nicht “aufs Kreuz legen“ lassen, zumal dieses Körperteil auch noch seine “Schwachstelle“ ist. Aber das wusste gottseidank der Fisch da unten nicht. Wenn der Hecht, denn nur das konnte der Anbeisser nach seinem Drillverhalten sein, dachte, mit so einem “Angel-Methusalem“ wie Dieter leichtes Spiel zu haben, wurde er schnell eines Besseren belehrt. Er kannte den Dieter noch nicht, denn der gab ihm ganz schön Kontra (auch wenn der Hecht wohl eher kein Skatspieler war). Dieter vereitelte souverän alle Versuche des Hechtes, die hinter dem Boot dümpelnde Boje samt Ankerkette zu erreichen. Er beherrschte das Spiel mit der Rollenbremse so gekonnt wie ein Dirigent sein Orchester. Nach kurzer Zeit zeigte sich der Fisch endlich im Schein der Kopflampe an der Oberfläche und tauchte umgehend wieder ab, nachdem er gesehen hatte, wem er da “auf den Leim gegangen“ war. So eine Blamage, wird er wohl gedacht haben. Ein “Düsseldorfer Opa“ bringt mich zur Strecke! Kurz darauf zappelte er im Kescher. Dieter hatte den Spieß umgedreht und den Hecht gekonnt “aufs Kreuz bzw. die Flossen gelegt“, dass selbigen Hören und Sehen verging. Unser Dieter gönnte sich erst mal eine verdiente Verschnaufpause, während der Hecht sich im Kescher aufbäumte, mit der Schwanzflosse nach Dieter schlug und mit der Erkenntnis im Fischkasten verschwand, sich niemals mit einem 84-jährigen Düsseldorfer anzulegen. Schon gar nicht, wenn er noch dazu Dieter Deimel heißt. Mit der Länge des gefangenen Hechtes von 81 cm und 7Pfd. Gewicht zog Dieter bis auf 3 cm mit seinem Lebensalter gleich. Bravo Dieter!!!

Fazit: Wenn`s drauf ankommt, steht die Generation Ü 80 noch immer ihren Mann!
          Unser Dieter ist das beste Beispiel dafür, dass Angeln das Leben verlängern
          kann, auch wenn man ehrlicherweise anerkennen muss, dass sein “Evchen“  
          den größten Anteil daran hat.


Barschfieber am Edersee

Vom 14.05.-18.05.2015 traf sich wieder die Köln/Düsseldorf-Connection in Person von Dieter Deimel auf Düsseldorfer Seite und den beiden Wolfgangs (Groß + Stein) auf Kölner Seite. Tagsüber sollte es den Barschen auf die Kammschuppen gehen und nachts den Aalen nachgestellt werden. Nach zähem Beginn entspann sich zwischen den drei Anglern ein regelrechter, kleiner Barschwettkampf.

17.05.2015

Wolfgang Stein legte an diesem Tag die Messlatte bereits hoch, als er in der Nähe vom Schiffsanleger des Fahrgastschiffes auf Höhe des Terrassenhotels( kurz hinter dem Gastanleger Edership) auf Dropshot mit Motoroil-Doppelschwanztwister zwei prächtige Barsche von 38 und 40 cm überlisten konnte. Die Freude wurde etwas getrübt, da Wolfgang mit diesen wirklich guten Barschen seine alte Bestmarke von 43 cm vom 01.11.2010 nicht toppen konnte. Aber diese beiden Fänge spornten seinen Ehrgeiz deutlich an, es weiter zu versuchen. Eines Tages wird es bei so viel Engagement sicher klappen. Kopf hoch, Wolfgang und weiter so.

 

18.05.2015; 10.55 Uhr

Diese beiden Fänge vom Vortag weckten bei Dieter Deimel den Ansporn, die Düsseldorfer Angelkunst unter Beweis zu stellen und diese Fänge noch zu übertrumpfen. Angesichts seines beachtlichen Angelalters von jetzt 84 Jahren und aufgrund körperlicher Einschränkungen erhielt er zum Ausgleich dieser Beeinträchtigungen vom Stegbetreiber Norbert Peil die Erlaubnis, vom Gastanleger aus zu fischen. Damit konnte er den gleichen Bereich beangeln wie tags zuvor auch Wolfgang Stein. Dieter, der bereits seit über 50 Jahren am Edersee die Rute schwingt, war voller Eifer bei der Sache. Begünstigt wurden seine Aussichten vom Wetter, denn es wehte eine leichte Brise Richtung Steg und erzeugte damit Bewegung im und kleine Wellen auf dem Wasser. Immer wieder flog sein Schwimmer samt Köder in den See. Bei einem dieser Einwürfe hatte sich die Pose kaum aufgestellt, als sie auch schon unter Wasser gerissen wurde und mit stetem Zug schräg unter Wasser wegzog. Ein kurzer, trockener Anschlag von Dieter (gelernt ist eben gelernt) setzte diesem Treiben ein Ende und am Ende der Angelschnur baute sich Gegenwehr auf. Aber unser in sich ruhender Angel-Oldie Dieter blieb ganz cool auf seinem Angelstuhl und ließ dem Barsch auch nicht den Hauch einer Chance. Im Nu zappelte er im Netz und ließ die Augen unseres Dieters leuchten. Zwar konnte er mit diesem herrlichen Fisch nicht die 40 cm von Wolfgang knacken, aber mit 36 cm stellte Dieter sicher einen Rekord für über 84-jährige Ederseeangler auf und war mit sich und der Welt zufrieden.

 

 

18.05.2015; 17.00 Uhr

Einer fehlte aus diesem Bunde noch und hatte bisher nichts Vorzeigbares vorzuweisen. Als “lachender Dritte“ bei dieser amüsanten Barschjagd sollte sich unser “Hechtjäger“ Wolfgang entpuppen, der quasi auf den “letzten Drücker“ auf der Sperrmauer-Westseite, gegenüber vom Edership-Steg, und dort ca. 20m vor dem Steg von “Struppy“, den Schlusspunkt in Sachen Barsch setzte und auf Dropshot mit einem Ukelei als Köder einen Barsch zum Biss verführen konnte. Dieser verkaufte seine Barschhaut so teuer wie möglich und lieferte einen harten Kampf. Mit seinen 43 cm setzte er sich längenmäßig an die Spitze und zeigt, dass in unserem Hechtjäger auch ein Barschjäger schlummert.

 

 

In Sachen Aal sei noch angemerkt, dass unsere drei “Angel-Musketiere“ in den Nächten auch noch fünf Aale aus dem Edersee zogen, wobei Wolfgang Stein in der letzten Nacht den “Aal-Vogel“ abschoss mit einem schleimigen Schlängler von 71 cm.

Fazit für alle “Barschfreaks“ am Edersee:
Es müssen nicht immer Rehbach, Bringhausen oder die Waldecker-Stege sein. Auch im nahen Bereich der Sperrmauer tummeln sich dicke, fette Barsche, treiben ihr “Unwesen“ und fühlen sich “pudelwohl“ dabei






News 13.05.2015

Lukas , sein Vater Boris und Peter W. waren wieder einige Tage bei uns zu Gast und konnten sich über zahlreiche Barsche freuen. Der größte hatte ein Maß von 48,5  cm.






News 11.05.2015









News: 03.05.2015

Die Südhessentruppe verbrachte wieder ein paar tolle Tage am Edersee um ihren Edersee-König zu ermitteln. Dabei konnten sie 13 ü40er Barsche zum Landgang überreden, wobei der größte eine Länge von 47cm hatte. König Bernd II (2.v.r.) und sein Gefolge waren trotz wechselnder Wetterbedingungen mit den Fängen wieder sehr zufrieden, da auch zahlreiche kleinere Barsche den Weg in die Boote fanden.


Grüße aus Fürth





News vom 30.4.15

Da freut sich der Gerd...Das Wetter hat es am ersten Tag für die Jungs nicht grad gut gemeint, dafür waren die Fangergebnisse um so erstaunlicher




News vom 19.04.2015
Die ersten Fangergebnisse wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.










Fangergebnisse 2014


01.12.2014




Wir wünschen unseren Kunden eine schöne Adventszeit , ein harmonisches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Bleibt gesund und auf ein Wiedersehen in 2015.
Norbert, Andrea und Johannes Peil


30.11.2014





Hallo Hr. Peil,

 

ich war Anfang Oktober zusammen mit Richard  am Edersee beim Angeln.

Wir hatten auch ein Boot von ihnen angemietet. Vielleicht erinnern sie sich ja noch.

Richard wollte ihnen schon vor ein paar Wochen Bilder unserer schönen Hechte für ihre Seite schicken.

Irgendwas hat da aber nicht funktioniert, deshalb hole ich das hiermit nach.

 

Im Anhang befindet sich ein Bild mit einem 110 cm (ca. 20 Pfund) und einem 90 cm Exemplar.

 

 

Viele Grüße und Frohe Weihnachten

aus Schwabach (Franken) bzw. aus Teisendorf (Berchtesgadener Land)

sendet ihnen

 

Peter




30.11.2014 Unser Kölner Wolfgang diesmal auf Barschfang



Fangbericht November 2014

Der Monat November zeigte sich dieses Jahr für Wolfgang nicht von seiner besten Seite. Der See war noch zu gut 60% gefüllt, der Wasserstand fiel in seiner ersten Urlaubswoche um 23 Mio. cbm (= ca. 3m) und die Temperaturen erinnerten mehr an  Frühling als an Spätherbst. Das Klima spielte verrückt und die Fische taten es ihm gleich. Der stark schwankende Wasserstand und das viel zu warme Wetter sind den Fischen buchstäblich auf den Magen geschlagen. All das machte die Raubfische launisch, beißfaul und sie verkrochen sich buchstäblich in die Tiefen des Sees. Die Hechte in diesem Jahr waren zudem durchweg wesentlich schlanker als in den Vorjahren zu dieser Zeit. Waren die Angelbedingungen somit auch nicht optimal, was soll`s, man muss das Beste daraus machen, sagte sich Wolfgang. Seine Fänge sind unter diesen Prämissen gegenüber Oktober recht “bescheiden“ ausgefallen. Die Hechte hielten sich größenmäßig bedeckt; dafür gelang ihm der Fang einiger guter Barsche, die er geschmacklich auch noch mehr schätzt als den Hecht.
Seine zwei besten Hechte fing er am 15.11.; ein um einen Tag vorgezogener Geburtstagshecht; mit 85 cm und gut 7 Pfd. und am 17.11. mit 77 cm und gut 6,5 Pfd.   Mit den Barschen lief es dafür wesentlich besser. Am 11.11., als in Köln der Beginn der fünften Jahreszeit gefeiert wurde, biss an seiner Hechtangel ein Barsch von 38 cm und 1,7 Pfd. Einen Barsch gleicher Größe mit 1,6 Pfd. Gewicht erwischte er am darauffolgenden Tag am Dropshotsystem mit Doppelschwanztwister. Diese Barsche toppte Wolfgang aber am 18.11., als sich wiederum an seiner Hechtangel im Durchbruch an den Hopfenbergen ein Stachelritter, der diesen Namen auch verdiente, an seinem Köder vergriff. Dieser Zugriff war für das verschlungene Rotauge ganz und gar nicht ritterlich, so dass dieser Stachel-Ritter von Wolfgang kurzerhand aus dem Verkehr gezogen wurde. Mit seinen 44 cm und 2,5 Pfd. entpuppte er sich als ein wohlgenährter, ja man kann sagen, feister Ritter, der in Wahrheit ein verfressener Raubritter war. Wenn die echten Ritter auch quasi “ausgestorben“ sind, schätzen sich doch alle Ederseeangler glücklich, dass ihre entfernten Verwandten, die Stachelritter, im Edersee noch in solchen Massen vorkommen und zu wahren Dickbarschen abwachsen, denen alle Angler mit Freude und Eifer nachstellen. Wolfgangs Angelruten gehen für dieses Jahr in den wohlverdienten Winterschlaf, damit sie für das nächste Jahr wieder fit und voll einsatzfähig sind. Zusammen mit ihm freuen wir uns schon auf das neue Angeljahr 2015.



28.11.2014




Fangbericht  Zander von Fred v. 10.11. bzw. 13.11.14

Es war mal wieder soweit. Vom 09.11. – 16.11. stellten der Fred aus Düsseldorf und der Wolfgang aus Köln den Raubfischen im Edersee nach. Nicht genug, dass Düsseldorf und Köln schon ein Gegensatz an sich ist. Nein, unsere beiden “begnadeten“ Angler tragen diesen Widerspruch sogar bis in ihre Nachnamen aus:
                           Fred Klein und Wolfgang Groß!!!
Doch damit enden auch schon alle Gegensätzlichkeiten. Die beiden sind beim Angeln und auf unserem Steg ein Herz und eine Seele und führen keinen “Angelkrieg“ im Namen ihrer Stadt. So soll es auch sein. Es kommt ja stets auf den Menschen an.
Fred gelang in dieser Angelwoche ein bemerkenswerter Doppelschlag. Am 10.11. bekam er gegen 19.45 Uhr in der Waldecker Steilwand an seinem Lieblingsplatz einen vehementen Biss mit schnellem, permanentem Schnurabzug Richtung Seemitte. Als Ergebnis dieses “Amoklaufes“ zappelte etwas später ein kapitaler, gut genährter Zander von 85 cm und 13,25 Pfd. im Kescher. Dieses Schauspiel wiederholte sich drei Tage später am 13.11. an gleicher Stelle, allerdings erst gegen 21.45 Uhr. Wieder tauchte die Pose urplötzlich ab und die Schnur flog nur so von der Rolle. Für Fred war dieser Biss wie ein "Déjà-vu-Erlebnis". Der trockene Anschlag saß und bald füllte wieder ein Zander seinen Kescher aus. Dieser Fisch maß 75 cm und brachte ein Gewicht von 7,25 Pfd. auf die Waage. Für Fred als ausgemachten Hechtangler waren diese beiden Zander nicht “in Hecht“ aufzuwiegen. Seit er hier am Edersee fischt, wollte er schon immer einmal Zander fangen. Was ihn nun fast aus den Angelschuhen gehauen hätte, ist, dass er bereits mit seinem zweiten und dritten Zander solche “Klopper“ aus dem Edersee holte. An den restlichen Tagen seines Urlaubes sah man ihn mit stolz geschwellter Brust, einem verschmitzten Lächeln und glücklich und zufrieden herumlaufen. Was Wunder!!! Weiter so, Fred.








Fang 5 vom 16.10. 2014

Der Muster-Zander

Am 16.10. machte Wolfgang mal wieder Jagd auf die Zander in der Wasserskizone. Seine Köder suchten die Zander in Tiefen von 6 und gut 7m. Es sollte eine außergewöhnliche Jagd werden. Das Außergewöhnliche bestand darin, dass beim Fang dieses Zanders rein gar nichts Außergewöhnliches passierte. Es war ein Biss wie aus dem Lehrbuch und ganz nach seinem Geschmack. Der Zander nahm das tiefer eingestellte Rotauge kurz vor Mitternacht, lief mit dem Köder ein Stück parallel zum Ufer in Richtung Hammerberg, stand kurz am Ufergrund  und zog dann unter schnellem Schnurabzug seewärts in die Tiefe. Endlich mal wieder ein Biss, bei dem einem die Haare nicht zu Berge stehen und der Fisch keine Kapriolen macht, dachte Wolfgang ganz vergnügt. So macht Angeln wirklich Spaß, ging es ihm durch den Kopf. Nach einem kurzen Moment setzte er einen trockenen Anschlag in die gespannte Schnur. Es kam zu einem überschaubaren “Alibi-Gefecht“ des Zanders. Bald tauchten zwei leuchtende Punkte im Schein seiner Kopflampe aus der Tiefe auf und strahlten ihn an – aber gewiss nicht aus reiner Freude des Zanders. Der Fisch stellte die “Kampfhandlungen“ ein und “ergab sich seinem Kescher“. Es schien ihm eine Ehre, vom “Kölner“ überlistet worden zu sein. Bei glatt 70 cm Länge zeigte die Waage gute 6 Pfd. an.













Fang 7 vom 21.10.2014

Last – Minute – Barsch

Am letzten Angeltag versuchte Wolfgang nochmal sein Glück auf Barsche, die sich doch recht rarmachen zurzeit. Er hatte es in den zwei Wochen erst auf Exemplare von 30 und 32 cm gebracht und wollte diese Größen noch unbedingt toppen. Er legte sich mit seinem Boot in die Nähe der gelben Boje hinter dem Sun+ Fun-Steg und “beackerte“ das Gebiet zwischen Boje und Sperrmauer. Nach vielen Würfen stieg auf seine Dropshot-Montage, beködert mit einem kleinen Doppelschwanztwister in der "Farbe Motoroil“, vehement ein Barsch ein. Seine fast parabolische, 35 Jahre alte Hardy-Spinnrute “verbeugte“ sich mit ihren knapp 180 cm in Ehrfurcht vor diesem Barsch. Auf diese Rute konnte er sich unbedingt verlassen. Sie hat in unzähligen “Stachelritter-Duellen“ Erfahrung gesammelt und sich stets bewährt. Der Barsch “entpuppte“ sich als ein zäher Kämpfer, der nicht daran dachte, so schnell aufzugeben. Mit seinen Kopfstößen strebte er immer wieder in die Tiefe. Der Klügere gibt nach, dachte sich Wolfgang, und öffnete die Bremse etwas weiter, wohl wissend, dass der Maulbereich beim Barsch nicht als hart bezeichnet werden kann. Diesen “Stachelritter“ wollte er auf keinen Fall  verlieren. Nach einem aufregenden “Gefecht“ tauchte der Barsch zum ersten Mal an der Oberfläche auf und der Sitz des Hakens konnte als heikel angesehen werden. Eine Handlandung schien ihm zu gewagt. Also ließ Wolfgang den Barsch an der kurzen Leine noch seine Bahnen ziehen, klemmte sich die Stange seines Großhechtkeschers zwischen die Beine, zog die Kescherstange heraus und ließ sie einrasten. Jetzt waren die “Stachelritter-Spiele“ aber abrupt beendet und der Barsch glitt chancenlos in die riesige Kescheröffnung. So ein Riesenkescher ist doch für alle Fischgrößen geeignet, ging es ihm schmunzelnd durch den Kopf. Jedenfalls besser als umgekehrt!!! Der Barsch zappelte in seinem Streifenkostüm im Netz. Vielleicht hatte er vernommen, dass Wolfgang am nächsten Tag nach Hause reiste. Er wollte ihn dabei begleiten und buchte mit diesem Biss seine "Last- Minute- Reise". Wolfgang war`s nur recht. Er freute sich über so eine prächtige Begleitung, wie man auf dem Foto überdeutlich sehen kann, auch wenn der Barsch wohl nicht wusste, was ihn erwartete. Mit seinen 37 cm und 700 gr. würde er in der Pfanne eine gute Figur abgeben und dem Wolfgang köstlich munden.




28.10.2014



Fang 4 vom 16.10. 2014

Bojen-Hecht

Die Hopfenberge sind dieses Jahr mal wieder ein begehrtes Angelziel. Das ist nicht selbstverständlich, da um diese Jahreszeit üblicherweise der Wasserstand so niedrig ist, dass diese weit aus dem Wasser ragen. Die derzeit dort bestehende Unterwasserstruktur lockt die Raubfische magisch an und mit ihnen die Angler. Nachdem Wolfgang hier schon am 13.10. in der Nacht erfolgreich auf Zander fischte, wollte er jetzt auch am Tage versuchen, einen Räuber auf die Schuppen zu legen. Er verankerte sein Boot auf Höhe der gelben Boje und 6m entfernt davon auf der Sperrmauerseite, parallel zum unter Wasser verlaufenden Bergkamm. Kaum dass seine Posen in 6 und gut 7m Tiefe im Wellengang schaukelten, setzte urplötzlich ein kräftiger Schauer ein. Wolfgang verkroch sich unter seinem Schirm und harrte eisern aus. So schnell, wie er gekommen war, zog er auch wieder ab und verabschiedete sich mit einem wunderbaren Regenbogen, der sich von der Burg Waldeck aus über das ganze Waldecker Becken spannte. Ein faszinierender Anblick!!! Noch während er dieses Schauspiel genoss, bemerkte Wolfgang aus den Augenwinkeln, wie seine tiefer eingestellte Pose mit einem Ruck abtauchte und verschwunden blieb. Wie automatisiert klappte er mit einem Griff den Bügel seiner Freilaufrolle auf und sofort lief auch die Schnur zügig von der Rolle. Noch während er damit beschäftigt war, die zweite Rute einzuholen, explodierte wie aus dem Nichts zehn Meter parallel entfernt zum Boot das Wasser. Gebannt verfolgte er, wie ein wahrlich nicht klein zu nennender Hecht die Wasseroberfläche durchbrach. Er schraubte sich mit weit aufgerissenem Maul in die Höhe, schüttelte seinen mächtigen Schädel mit gespreizten Kiemenbögen, klatschte ins Wasser zurück und ging auf Tauchgang Richtung Durchbruch. Noch ganz im Bann dieses Schauspiels realisierte Wolfgang im Bruchteil von Sekunden, dass diese Vorstellung “sein Biss“ gegeben haben musste. Ganz sicher wollte er mit dieser Aktion seinen “Fehlgriff“ korrigieren. Zu spääättt!!! Kleine, rotaugenfleischige Sünden bestraft das Leben auch bei Hechten sofort, wenn dabei ein Angler seine Finger im Spiel hat. Obwohl die Schnur in die entgegengesetzte Richtung lief, dämmerte Wolfgang, dass dieser Hecht nach der Attacke auf ihn zu geschwommen sein musste. Der entstandene Schnurbogen war eine “Finte“ des Hechtes und sollte ihn verwirren, denn in Nullkommanichts hatte sich dieser Bogen in Luft aufgelöst, während der Hecht im Affenzahn sein Heil in einer Flucht durch die Tiefen des Durchbruches suchte. Aber dieses Vorhaben wurde von Wolfgang mit einem abrupten Anschlag in die sich mittlerweile voll gestraffte Schnur quittiert. Bis hierher und nicht weiter; sagte er zu sich selbst; “der Rubikon ist überschritten“!!! Der Drill gestaltete sich spannend, denn der Hecht testete die Biegekurve seiner Rute sehr ausgiebig. Er konnte sich dabei bildlich ausmalen, warum manche Angler ihr Boot “Krumme Rute“ nennen!!! Die seine war wirklich krumm. Ihr letztes “Trumpf-Ass“ spielte die Hechtdame beim Messen aus. Er konnte messen, so viel er wollte. Stets bei 99 cm ging dieser temperamentvollen Kämpferin der Schwanz aus, wobei Wolfgang in ihren Augen noch ein schadenfrohes Grinsen zu erblicken glaubte. Ja, ja, dachte er still vor sich hin, Hechtweiber müssen doch stets und ständig das letzte Wort haben bzw. den Schlusspunkt setzen. Und dennoch liebt er sie alle, besonders, wenn sie ein heißes Tänzchen im Wasser veranstalten und wild-schlagend mit dem Schwanz die Fluten teilen. Auf die Waage brachte die Schöne übrigens 12,5 Pfd. Gewicht




27.10.2014



Fang 3 vom 13.10. 2014

Bojen-Zander

Unser Wolfgang ist ja im “Hauptberuf“ Hechtangler. Er fängt seine Zander sozusagen als “Nebenerwerbsfischer“ beim Hechtangeln. Das ist für ihn immer eine ganz besondere Freude, nicht zuletzt wegen des ausgezeichneten Geschmackes seines Fleisches. Am 13.10. war es mal wieder soweit und da soll noch einer behaupten, die “13“ wäre eine Unglückszahl. Wolfgang hatte sich in dieser Nacht bis zu den Hopfenbergen vorgeangelt und lag gegen 23.00 Uhr kurz hinter der 1. Gelben Boje auf dem zum Durchbruch hin abfallenden Kamm vor Anker. Die Tiefe an der Boje selbst betrug noch gut vier Meter und fiel zum Hammerberg hin schnell ab. Hinter der Boje Richtung Strandbad ging es so gut wie senkrecht in die Tiefe, die hier noch ca. 35 m beträgt. Seine Köder hingen in Tiefen von knapp sechs und gut sieben Metern und warteten auf Abnehmer. Wolfgang überbrückte diese Zeit mit einem Becher heißen Kaffee und stimmte sich mit Marzipanstollen schon mal auf die kommende Weihnachtszeit an. Während er noch darüber nachdachte und sinnierte, ob die Raubfische auch, wie er selbst, Gefallen an solchen Leckereien finden und darauf beißen könnten, wurde die Knicklichtpose der tiefer eingestellten Rute mit einem Ruck in die Tiefe gezogen. Damit war für ihn gleichzeitig die Frage, worauf Raubfische besser beißen, eindeutig geklärt. Raubfische sind nun mal keine Vegetarier!!! Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass dieser Biss um 23.50 Uhr erfolgte und somit noch legal war. Das steigerte die Freude über diesen Biss bei ihm weiter. Die Pose stand und leuchtete in ca. 1,50 m Tiefe, aber nur ganz kurze Zeit. Scheinbar schien der Fisch da unten nur auf den Fahrstuhl aus der Tiefe gewartet zu haben. Im nächsten Moment schon war er wohl eingestiegen mitsamt seiner Beute und verschwand im Expresstempo in die unendlichen Tiefen der Steilseite. So ein Fischlift ist schon eine feine Sache! Dumm nur, wenn der Angler diesen Lift mit seinem “Notfallknopf“ unvermittelt zum Stehen bringen kann. Dann ist der Räuber schnell mal ganz verdutzt und fragt sich, bin ich denn hier im Wald oder noch im Wasser. In solch einer Situation kann sich der Wolfgang ein Grinsen nie verkneifen. Er legte als seinen Bügel um, wartete, bis sich die Schnur gestrafft hatte und setzte dann einen kräftigen Anhieb. Jetzt hätte er gern das dumme Gesicht des Räubers am Ende der Leine gesehen. Es dauerte auch nicht lange, bis ihm das rhythmische Kopfstoßen die Art des Räubers verriet und ihn kurz darauf zwei leuchtende Punkte aus der Tiefe anstrahlten. Zander!!!!!!!!!!!! Nach einem kleinen Geplänkel fügte sich dieser in sein Schicksal und wanderte in den Kescher. Dieses “freudige Ereignis“ wurde natürlich sofort mit einem kräftigen Schluck aus dem Flachmann begossen. Und weil es ein besonders schöner Fisch in seinen Augen war, hat er sich noch einen zweiten Schluck gegönnt. Sein Angebot als Kölner an den Zander mit den Worten “ Drink doch ene met“, lehnte dieser mit leuchtenden Augen dankend ab und so opferte sich Wolfgang ein drittes Mal, was er aber nicht so empfand. Aber bitte denkt jetzt nicht, dass er ein “Schluckspecht“ ist. Er ist und bleibt einer unserer besten Raubfischangler hier am Edersee, auch ohne Alkohol. Der “abstinente“ Zander brachte übrigens, nüchtern gemessen, gut 5 Pfd. auf die Waage bei einer Länge von 68 cm.







25.10.2014


Steghecht  Nr. 1

Obwohl der für diese Jahreszeit sehr hohe Wasserstand des Sees keine Begeisterungsstürme bei Wolfgang auslöste und er innerlich über die Abgabenplanung des WSA fluchte, rückte er mit seinem ersten Hecht der Metermarke bereits gefährlich nah auf die Pelle. Am 07.10. lag er mit seinem Boot in alter Verbundenheit an “Struppys“ neuen Steg auf der Lauer nach einem möglichst großen Esox. Sein Familienname verpflichtet eben!!! Mit der zweiten Rute probierte er nebenbei eine neue Angeltechnik auf Barsche aus. Hauptakteure dabei waren ein mittelschweres Birnenblei und ein gelber Twister, aufgezogen auf einen Einzelhaken. Es kam nun, wie es kommen musste: nach ein paar Würfen Grundkontakt mit Hänger. Nach einem kleinen Regenschauer sollte dieser gelöst werden. Die Hechtangel wurde dafür ein Stück vom Nachbarsteg  - wo der Köder bereits seit geraumer Zeit vor sich hin dümpelte – zurückgezogen, das Boot vom Steg gelöst und mit einer 90 Grad- Kurve zum Hänger hin bewegt. Die Drehbewegung des Bootes hatte natürlich Auswirkung auf die Bewegung der Hechtangel. Sie erfuhr durch die Drehung ruckartig eine Richtungsänderung und der Köder wurde mitgerissen. Reine Physik!!! Und wie heißt es so schön: Unverhofft kommt oft. Aus dem Augenwinkel bemerkte Wolfgang schlagartig eine Krümmung der Rutenspitze hin zu Struppys Steg. Die urplötzliche Bewegung  muss dem Köder “ neues Leben eingehaucht“ haben und den Hecht zum Biss animiert haben. Da die Rollenbremse leicht eingestellt war, konnte der Fisch Schnur abziehen. In Windeseile war der Bügel geöffnet und das ewige Duell Fisch gegen Angler war im Nu in vollem Gange. Der Hecht strebte – wohin auch anders – unter den Steg. Wolfgang konterte mit Gegenwehr und härter eingestellter Bremse. Der Hecht erreichte kurz sein Ziel, was Wolfgang veranlasste, konsequent und kompromisslos im wahrsten Sinn des Wortes “voll auf die Bremse“ zu tretent, damit seinen Lauf stoppte und mit tief ins Wasser getauchter Spitze unter dem Steg hervor zog. Ganz verdutzt musste er wohl oder übel bockig und widerspenstig folgen. Der nahe Steg machte ihn kampfeslustig und er versuchte mit allen Mitteln, diesen sowie die in die Tiefe laufenden Stahlseile wieder zu erreichen. Scheint gute Ortskenntnis zu besitzen, dieser Räuber! Unser hechterfahrener Wolfgang durchschaute diese Taktik und blockte all seine Versuche in dieser Hinsicht ab. Die raubten dem Hecht mehr und mehr die Kräfte und so musste er letztendlich bei Groß “klein beigeben“ und landete im geräumigen Kescher. Ein schöner Brocken – pardon, da weiblich wohl eher ein “heißer Feger“ mit den Maßen: 94 cm und  11,5 Pfd. Was kleine “Bootsmanöver“ doch manchmal für große Auswirkungen haben können!!!


Steghecht  Nr. 2

Nachdem der erste Anlauf auf die Metermarke am 07.10. noch knapp gescheitert war, konnte Wolfgang dieses Vorhaben am 11.10. in die Tat umsetzen. Er trieb sich dafür wieder zwischen den Stegen am Westufer rum, wohl wissend, dass sich Hechte von Stegen irgendwie magisch angezogen fühlen, nicht zuletzt wegen der vielen unter Wasser verlaufenden Seile aller Art. Dumm sind die Hechte ganz und gar nicht. Sie suchen sich ihr Terrain wohl ganz strategisch und auf ihren Vorteil bedacht aus. Sein Köder sollte, nicht allzu weit vom Ufer, in einer Tiefe von 6,5m treiben. Das war sein Plan! Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn erstens erreichte sein Köder erst gar nicht die eingestellte Tiefe, weil zweitens ein Hecht ihn so verführerisch taumelnd im Absinken fand und voller Gier zuschlug. So ein “Schnäppchen im Köderausverkauf" wollte er sich nun doch nicht entgehen lassen – im Schach würde man sagen, er schlug ihn “en passant“, also im Vorübergehen. Vielleicht war ja dieser Hecht ein ausgemachter Schachspieler!!! Wer weiß! Und er hatte einen entscheidenden Vorteil auf seiner Seite. In Sprintnähe lag der mit Seilen bewehrte Steg. Wolfgang hatte schon ein mulmiges Gefühl im Bauch und ahnte nichts Gutes. Bevor er diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, war es auch schon geschehen. Zwar hing der Hecht nun an der Angel, aber der Hecht hing auch unter den Steg irgendwie fest. Und wie!!! Es war eine Pattsituation eingetreten. Für ihn war nun klar, der Hecht musste ein Schachspieler sein. Es entbrannte ein wildes und heißes Hin und Her zwischen den beiden Kontrahenten. Wolfgang wollte dieses “feurige Hechtweib“ unbedingt haben, während es die “Angebetete“ vorzog, lieber das Weite zu suchen. Dabei ist Wolfgang doch ein stattlicher, umgänglicher und ganz lieber Kerl, der aber die Schwäche hat, jeder gut gebauten Hechtlady genau unter die Schuppen zu schauen. Sie konnten so nicht zusammenkommen. Jetzt war guter Rat teuer. Wolfgang wollte schon in eine der freien Bootsboxen bis an den Steg rudern, als die “Flüchtige“ nochmals unter den Steg in Richtung Ufer schoß. Er tauchte seine Rute, wie beim ersten Steghecht, so weit wie nur möglich unter Wasser und drillte die “Widerspenstige“ wieder heran, wobei er die Rute nach allen Richtungen bewegte, nach links und rechts, nach unten und oben, und Petrus inbrünstig um Beistand bat. Das schien zu wirken! Die “spröde Lady“ war urplötzlich und ganz unfreiwillig wieder frei von allen Hindernissen und musste sich nun nach Leibeskräften dem Begehren Wolfgangs widersetzen. Er sollte bei ihr kein leichtes Spiel haben. Nein, so Eine war sie nicht!!! Sie wollte sich so teuer wie nur möglich verkaufen. Das Ende ist schnell erzählt. Halb sank sie hin, halb gab sie sich ihm hin in seinen großen Kescher. Wolfgang, dieser Charmeur, kriegt sie doch am Ende alle!!! Auch diese sich “zierende Jungfer“ mit 104 cm und 14 Pfd.



20.10.2014


Die Bayern haben mal wieder zugeschlagen!! Dieses Jahr konnte das
Bavarian Pro Fishing Team wieder schöne Fische fangen.
Zahlreiche Zander, darunter zwei mit 83cm von Thomas und Martin sowie mehrere über 60cm.
Hechte wurden wie letztes Jahr als beifang gern gesehen und auch mehrmals gefangen.
Zwei 104cm Hechtdamen von Martin und Josi waren die krönung. Auch die Barsche kamen nicht zu kurz.
Viele über 35 und einer sogar mit 43cm gingen an den haken.
Es bedanken sich bei Edership: Thomas, Martin, Stefan, Sebastian, Andi und Josi!!!!!











03.10.2014



Der Jürgen hat heute seinen Traumbarsch mit 50 cm an den Hopfenbergen mit Gummifisch gefangen.



17.09.2014

.....und noch einer





15.09.2014

Dieser Hecht mit 96 cm wurde heute morgen in der Nähe der Hopfenberge gefangen.









13.09.2014

Der Birk und sein Papa haben während ihres Urlaubs wieder zahlreich Barsche gefangen.
Hier nun Birks Prachtstücke









05.09.2014

Michael und sein Sohn Jerome (10 Jahre) haben diesen Barsch von 50 cm in der Nähe der Staumauer mit Oberflächenköder gefangen






01.09.2014





Eine kleine Gruppe vom Blinker Forum hat sich am vergangenen Wochenende bei uns getroffen. Sie hatten alle sehr viel Spaß miteinander und konnten sich über außerordentlich zufriedenstellende Fangergebnisse mit zahlreichen Barschen freuen.





28.08.2014

Birk freut sich riesig, es ist sein erster Barsch mit 43 cm. Gefangen hat er ihn am Steilufer in der Waldecker Bucht.








15.08.2014




Den 40er Barsch und seinen kleinen Verwandten haben Mario und Dennis in der Waldecker Bucht gefangen.




06.08.2014

Der Lothar, vom Bodensee angereist und schaut wie er sich freut.Gefangen hat er das Prachtstück in der Nähe der Staumauer.







04.08.2010

So, mal endlich wieder Zeit gefunden ein schönes Fangergebnis hier zu zeigen. Der Florian hat diesen 45er Barsch bei den Hopfenbergen gefangen.










28.06.2014

Die Pfälzer waren wieder da und konnten sich in ihrer Woche über zahlreiche Barsche freuen.
Ein besonders schönes Exemplar von 42 cm zeigt Florian. Gefangen wurde der Fisch am Rehbach.






18.05.2014



Barsche auf den letzten Drücker
Wie in den Vorjahren auch, besuchten uns vom 11.05. - 16.05. das Düsseldorfer Urgestein Dieter Deimel (83 Jahre) und unser amtierender Hechtkönig Wolfgang Groß zum Barschangeln.  Das Wetter zeigte sich den beiden launisch mit Schauern und teils kräftigen Wind. Genauso launisch begegneten ihnen die Barsche. Sporadische Fänge waren angesagt und dazwischen auch ein Hecht von 68 cm auf den Barschköder. Am letzten Angeltag (15.05) versuchte Wolfgang nochmals sein Glück an den Stegen in Waldeck. Von ca. 11.00-11.15 Uhr erwischte er eine gute Viertelstunde und konnte  fünf Barsche von 33,34,35, 41 und 43 cm mit seinen Ködern zum Biss verführen. Damit endete dieser Kurztrip für ihn doch noch erfreulich und erfolgreich.





16.05.2014

                            Die Barsche beißen gut, wie man sieht  44 und 45 cm









14.05.2014         Peter W. zeigte seinen Freunden Boris und Lukas wie man Barsch fängt, wie man sieht sehr
                           erfolgreich.










17.04.2014           Vater und Sohn auf Angeltour



16.04.2014

Gleich am ersten Tag können wir einen tollen Fang präsentieren, dessen Foto  uns Kevin freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür, wir freuen uns auf mehr.








Fangergebnisse 2013



09.12.2013




 

Fang 4 vom 20.11.2013

Wolfgangs 37. Meter-Kracher

Nach seinem Intermezzo mit einem 9-pfündigen Zander am späten Nachmittag, stand Wolfgang noch ein Blind Date am Abend bevor.Es war 20.26 Uhr, als eine wohlgenährte Hechtrognerin noch Hunger verspürte, sich einen späten Imbiss genehmigte, Haken hin oder her. Dieses Mal aber hatte sie das Maul zu voll genommen, obwohl das nach DIN-genormte Rotauge nicht als besonders groß bezeichnet werden konnte. Zupacken und abhauen mit der Beute waren eins. Doch so schnell und rasant wie diese Hechtlady hatte schon lange keine mehr Reißaus vor unserem Wolfgang genommen. Man muss ihr aber zugute halten, dass sie nicht ahnen konnte, soeben mit dem Wolfgang “angebändelt“ zu haben. Noch ehe er sich versah, hatte sie ihm auch schon mehr als die halbe Rolle leergezogen. Junge,Junge, die geht aber ran, dachte er so vor sich hin. Beim Karpfenangeln würde man fachmännisch von einem “Run“ sprechen. Eine kurze Atempause nutzte Wolfgang, um sich zu sortieren, die Rute für ein näheres Kennenlernen zu präparieren und einen kräftigen Anschlag auf die doch schon erhebliche Entfernung zu setzen. Und der saß!!! Diese “feurige Türmerin“ wollte er nun doch aus der Nähe kennenlernen. Aber jetzt wurde sie erst recht unfügsam, zeigte ihr ganzes Temperament, machte wilde Fluchten, dass sich seine Rute im Halbkreis durchbog, und seine Rolle sang dazu seine Lieblingsmelodie, dass es eine reine Freude war. Wie elegant, wenn sie ein ums andere Mal, an die Oberfläche kommend, wieder abtauchte zu einem neuen Tänzchen und ihm dabei mit der mächtigen Schwanzflosse zuwinkte und damit zu sagen schien: “ See you later, Alligator“. Wolfgang mit seinen zwei linken Füßen war nur zu gern zu diesem Tanz bereit, zumal die Tanzfläche seines Bootes eh eng begrenzt war. Je heißer der Tanz, desto schneller ging seiner “Tanzpartnerin“ die Luft aus. Letztendlich stand sie an der Oberfläche und “japste“ förmlich nach Luft. Wolfgang reitet bekanntlich in Sachen Hecht auf der Masche mit den Maschen. Wenn sich die Maschen seines Keschers um den voluminösen Körper legen, kann er sich seiner Eroberung ganz sicher sein. Also, was für ein beglückender Höhepunkt muss es gewesen sein, als die Hechtdame seines Herzens ermattet in den Kescher sank und der Wolfgang desgleichen auf seine Bootssitzbank. Dem Kescher dagegen musste schon angst und bang geworden sein, ob der ausladenden Körpermaße dieser “Miss Edersee“ des Monats November. Ach, muss Liebe immer wieder aufs Neue schön sein, auch die zu einem rassigen Hechtweib. Jede neue Eroberung wird von ihm mit einem kräftigen Schluck aus dem Flachmann begossen. Was da wohl drin sein wird? Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, unser Wolfgang ist ein ganz “Süßer“.
Die Maße seiner neuen “Liebschaft“ sollen nicht verschwiegen werden und können sich wahrlich sehen lassen: Satte 25 Pfund geballte Kraft und Geschmeidigkeit, verteilt auf 119 cm pure Hechtweiblichkeit. Eine wirklich explosive Mischung! Solche Traummaße muss man erst einmal finden. Wolfgang selbst hat sich gefragt, was dieses umwerfende Hechtweib an so einem “alten Knacker“ wie ihn findet?
Mir diesem beeindruckenden Hecht hat der Wolfgang selbstredend seine “Regentschaft“ als amtierender Hechtkönig vom “Edership Bootsverleih“ um ein Jahr verlängert. In dieser Hinsicht scheint er auf den Spuren von Formel 1-Champion Sebastian Vettel zu wandeln. Weiter so!!! Und mit seinem 37. Meterhecht geht er stramm auf die 40er Marke zu und beweist anschaulich, dass er mit zunehmenden Alter immer besser wird.

 


So,das wars für dieses Jahr. Der angelnde Literat legt eine Schreibpause ein, wird seine vielen Bilder ordnen und sich mit seinem Fotoalbum beschäftigen, um das abgelaufene Jahr auch fotografisch aufzuarbeiten.






06.12.2013





Fang 3 vom 20.11.2013

“Verschlagener“ Zander

Nach seinen bisherigen Erfolgen in 2013 erreichte Wolfgang am 20.11. seinen diesjährigen anglerischen Höhepunkt. Als Ouvertüre ging ihm bei bereits voll herrschender Dunkelheit um 17.36 Uhr in der Steilwand der Waldecker Bucht ein imposanter Zander von 9 Pfund mit einer Länge von 75 cm ins Netz. Ein wirklich prächtiger Fisch, der es meisterhaft verstanden hatte, seine Angelschnur zwischen den Steinen am Ufergrund festzusetzen. Jetzt ein Anschlag, und die Schnur wäre durch und der Zander hätte sich verabschiedet. Das sind ganz ausgeschlafene und ausgebuffte Räuber. Diese Zander arbeiten aber auch mit allen faulen Tricks; sind verschlagen bis dorthinaus und versuchen mit allen Mitteln, ihre Schuppen so teuer wie möglich zu verkaufen. Mit Glück, Geduld, Bewegungen der Rute in alle Himmelsrichtungen, unter Zuhilfenahme von nicht druckreifen Flüchen und besonders der Hilfe von Petrus, gelang es Wolfgang aber, den “Gordischen Knoten“ des Zanders zu lösen und ihn wegen “groben Unfugs“ zu verhaften. Das Strafmaß – lebenslange Verbannung aus dem Edersee wegen Verhöhnung eines Anglers – wurde sofort vollzogen. Z.Z. wartet er tiefgefroren auf seine weitere Verwendung.









Fang 2 vom 16.11.2013

Der “Happy Birthday“- Hecht

62!!! So alt ist der Wolfgang an diesem Tag (schon) geworden! Dazu sollte schon ein Hecht gratulieren, der diesem Ereignis angemessen war und dieses Maß deutlich überschritt. Die schönsten Geschenke als Angler am Edersee macht man sich bekanntlich selbst und also begab er sich auf die Suche nach einer passenden Hechtgratulantin. Er stieß auf sie kurz vor 18 Uhr am Westufer, gegenüber vom Edership Bootsverleih, in 7 m Tiefe. Sie verschmähte seinen Geburtstagsköder nicht und schluckte ihn an Ort und Stelle, so, als wäre es nichts Besonderes, und schien darüber an der Bißstelle “eingeschlafen“ zu sein. Sie verharrte an ihrem Platz nach dem Motto, wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Nur keine unnötige Energie verschwenden. Ob sie verbeamtet war, ist leider nicht überliefert. Nachdem sie, unsanft aus ihren Träumen gerissen, einige Fluchten hingelegt hatte, verließ auch sie in Wolfgangs Kescher das nasse Element des Edersees. Wolfgang gönnte sich auf diesen Fang als auch auf seinen Geburtstag erst mal einen kräftigen Schluck aus seinem Flachmann. Na dann, Prost!!! Dazu hatte er auch allen Grund, denn seine räuberische Gratulantin brachte bei einer Länge von 94 cm satte 12,75 Pfund auf die Waage (auf dem Foto links). Solche Gratulantinnen sind nicht leicht zu finden. Da wiegt das eine Jahr mehr auf dem Buckel gleich viel weniger. Je oller Wolfgang wird, desto prachtvoller werden seine Hechte. Da können wir uns schon jetzt auf seinen nächsten Geburtstag freuen.

 

Fortsetzung folgt!!!







04.12.2013
Zum Jahresabschluss nun noch einmal von Wolfgang die letzten Fangergebnisse seines Aufenthaltes im November



Fang 1 vom 12.11.2013

Punktlandung

Vom 10.11.- 27.11.2013 ging es für Wolfgang erneut auf Raubfischjagd an den Edersee. Er machte seinem Namen als Hechtjäger wieder alle Ehre und unsere Prophezeiung aus dem Oktober, dass er erst jedes Jahr im November immer zur Hochform aufläuft, war nicht zu vermessen und sollte sich eindrucksvoll bestätigen. Vier seiner Fänge sollen nicht unerwähnt bleiben.

Es begann alles bereits am 12.11.13. Wolfgang weilte mal gerade den zweiten Tag am See und sorgte schon für reichlich Aufregung und “Gesprächsstoff“ unter den Raubfischen. Die Warnung: “De Kölner is widder do“, verbreitete sich wie ein “Lauffeuer unter Wasser“( welch ein Gegensatz). “Passt auf, in was ihre eure Zähne beim Fressen schlagt!!!“ Jeder Hecht im See zittert, wenn er diesen Namen über sein Seitenlinien-Organ aufnimmt. Allein, es hat nicht viel geholfen. Bereits an diesem Tag mussten sie zwei der Ihren von 66 und 89 cm auf die Verlustliste setzen, wobei der Größere schon 10 Pfund auf den Gräten hatte. Doch bekanntlich kommt das Beste zum Schluß. So auch an diesem Abend. Für eine kleine Mahlzeit mit heißem Kaffee (man, tut der gut in einer dunklen, kalten Nacht) legte er sich am Westufer für eine kurze Zeit ans Ufer, während seine Posen beide aufs offene Wasser trieben. Wolfgang genoß sein Essen und ließ sie gewähren. Bald standen beide Posen ca. 30m vom Ufer entfernt über mehr als 25m tiefen Wasser bei eingestellten Tiefen von 5 und 7m. Zwischen zwei Bissen in sein Brot – wann auch sonst, als wenn sie es wüssten da unten, eine echte Frechheit – tauchte die flacher eingestellte Pose urplötzlich ab und es wurde zügig Schnur abgezogen. Sein Hunger auf Essen, der augenblicklich wie fortgeblasen war, muss anscheinend ansteckend gewesen sein oder der Raubfisch musste einen heißen Draht zur NSA unterhalten. Wie dem auch gewesen sei, nach einem trockenen Anschlag musste der Hecht erkennen, dass Wolfgang seine Vesper abrupt beendet hatte und es nun um alles oder nichts ging. Der anschließende Drill gestaltete sich derart, dass nach erfolgreicher Landung und Versorgung der verdutzten Hechtlady Wolfgang erst mal eine zweite Mahlzeit einlegen musste, um wieder zu Kräften zu kommen. Kaum zu glauben bei seiner “kräftigen Figur“. Seine Hechtrognerin traf die Metermarke auf den Punkt bzw. den Zentimeter genau und brachte obendrein 14,5 Pfund auf die Waage. Na, das ging ja gut los…..

 

Fortsetzung folgt!!!







02.11.2011

Nachträglich noch das Foto von Markus erstem großen Biss auf Gummifisch





31.10.2013

Liebe Familie Peil,
 
vom 26.10.-29.10. hatten wir uns stürmische Tage ausgesucht. Mit Ihren Booten haben wir uns jedoch immer sicher und gut gerüstet gefühlt. Wir 4 (Steven, Rouven, Markus und Jürgen) waren bei Carsten untergebracht, der uns mit Tipps und einem leckeren Frühstück motivierte. Zwar konnten wir nicht sehr viele Fische landen, aber darauf kam es ja nicht unbedingt an. 
 
Jeder von uns hatte viel Spaß, wenig Schlaf und konnte mindestens eine persönliche Bestmarke erzielen. 
 

 
Steven: Hecht 118 cm, Barsch 50 cm
Jürgen: Barsch 43 cm, Zander 93 cm

Rouven: Barsch 47 cm





30.10.2013

Fang 4 vom 22.10.2013

Buchstäblich wieder den Kürzeren gezogen

Den nächsten Angriff auf die magische Metermarke startete Wolfgang am 22.10. Und wieder konnte eine stattliche Hechtschönheit seinem verführerischen Köder nicht widerstehen, hatte diesen kurzen schwachen Moment, auf den jeder Angler beim Ansitz hofft und wartet, wie jeder Mann bei seiner Angebeteten, und erlag der verlockendsten Versuchung, seit es Rotaugen gibt. Dieser schwache Augenblick manifestierte sich im abrupten Abtauchen der Knicklichtpose, nur unweit vom Fangplatz der 18-Pfünderin. Sofort war er hellwach, steigerte sich seine Anspannung, der Puls ging hoch, das Adrenalin schoß in den Körper und brachte sein Blut in Wallung -quasi von der Wirklichkeit von jetzt auf gleich aus seinen Großhechtträumen gerissen-, doch von alldem bekam das Objekt seiner Begierde natürlich nichts mit. Das war voll und ganz mit seiner erfolgreichen Beutejagd beschäftigt. Der “Anbändel-Versuch“ von Wolfgang traf auf die völlige Ahnungslosigkeit seines zahnbewehrten Opfers. Um es kurz zu machen: Auch diese gefleckte Schönheit landete in Wolfgangs Kescher, brachte später 12 Pfd. auf die Waage, aber erneut gingen diesmal bei 98 die Zentimeter aus. Ein weiteres Mal an zwei Zentimetern gescheitert. War das etwa eine Retourkutsche der übertölpelten Rognerin? Als Kölner aber denkt er sich : Wat wells de maache! Et kütt wie et kütt! Wolfgang nimmt`s gelassen, bleibt da ganz stur und wird sicher im November einen neuen Angriff starten. Der Kreis der Auserwählten scheint ja im Edersee unerschöpflich zu sein





Fang 3 vom 15.10.2013

Der Meter ist geknackt

Nach seinem kurzem Techtelmechtel am Mittag mit der 13-pfündigen Hechtlady, war unser Wolfgang am Abend schon wieder auf Freiersfüßen bzw. trockenen Fußes mit dem Boot unterwegs nach neuen Abenteuern, denn ewig lockt das (Hecht-)Weib. Bekanntlich hegt das weibliche Geschlecht viel Sympathie für Frauenversteher. Umgemünzt auf unseren Wolfgang schwärmen die Hechte im Edersee geradezu von ihm als “Hechtflüsterer“. Er sitzt oben im Boot und denkt darüber nach, welche wohlbeleibte “Angebetete“ unter Wasser wohl heute seinen Verführungskünsten erliegen könnte. Er schätzt und kennt ihr Bedürfnis und heißes Verlangen nach einem herzhaften, sättigenden Bissen, verführt, lockt und umgarnt sie deshalb mit maulgerechten Happen, lässt seine Köder aufreizend vor ihrem Maul ihr verlockendes Spiel treiben, bis sie so betört, kopflos und rasend vor Beißlust sind, dass sie nicht mehr an sich halten können und gar nicht mehr wahrnehmen, dass sie urplötzlich an seinem Haken hängen und nun völlig ernüchtert nach seiner “Pfeife tanzen müssen“. Das ist ein böses Erwachen für sie. So cool sich die Schwergewichte mit Rubensfigur in den Tiefen des Edersees auch geben, beim Kölner werden sie fast alle schwach. Unser Wolfgang entpuppt sich mit dieser Taktik als ein wahrer “Don Juan des Edersees“.
So erging es auch jenem Hechtmodel mit kleinen Schwangerschaftsbauch und den Maßen 108 cm und 18 Pfd., das am 15.10. um kurz vor 20.00 Uhr auf der gegenüberliegenden Seite vom Edership-Steg auf die Masche unseres “ Don Juan“ hereinfiel. Wolfgang warf seinen altbewährten Köder dort ein, wo er eine seiner Herzdamen mit Traummaßen vermutete. Seine Nase ließ ihn, wie schon so oft, nicht im Stich, denn keine fünf Minuten und eine hungrige Wuchtbrumme stürzte sich wie von Sinnen und scheinbar ausgehungert auf sein hakenbewehrtes Angebot. Diese Weiber, fallen aber auch immer wieder auf den alten Trick herein, schmunzelte er still vor sich hin. Schon der erste Kontakt versprach, ein “heißes Tänzchen“  zwischen den beiden zu werden. Wolfgang war mit seinen zwei linken Beinen dafür bereit, denn viel Platz gab es ja ohnehin nicht auf dem Boot. Über die Rollenbremse zügelte er ihre rasanten Fluchtversuche und wirkte behutsam auf sie ein. Ruhig, meine Dicke, ganz ruhig! Nur keine falsche Reaktion, dass mögen sie gar nicht zu Beginn einer feurigen Begegnung. Obwohl Kaltblüter, lässt sich so ein heißblütiges Hechtweibchen nur mit einer wohl dosierten Bremse im Zaum und unter Kontrolle halten. Immer dieses Geziere und Sträuben vor dem Happy-End – natürlich nur für den Angler -, dachte er im Stillen so vor sich hin und sah sich bereits dieses Prachtstück von Hecht in seinen Armen wiegend. So ist es auch gekommen. Wenn ihr das Bild seht, sagt selbst, wer möchte nicht voller Stolz so ein Prachtweib von Hecht auf Händen tragen?
In Anlehnung an einen Oscar prämierten Film und eingedenk seines mittlerweile 35. Meterhechtes aus dem Edersee verkörpert der Wolfgang  “den Angler, der mit dem Hecht tanzt“. Man sollte ihn endlich mit dem Edersee-Angel-Oscar als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Hecht auszeichnen.

 








29.10.2013


Fang  2  vom 15.10.2013

Knapp gescheitert

Am 15.10. hat unser unverwüstlicher Ederseerecke Wolfgang erneut zugeschlagen und einen Hecht von 13 Pfd. aus einer Tiefe von 6,5 m über den Kescher geführt. Das ganze spielte sich mittags am Ende der Wasserskizone vor dem Hammerberg ab. Auch wenn die widerspenstige Dame zuerst auf Abstand zu unserem Kölner hielt und ihr ganzes Temperament in die Waagschale warf, ließ Wolfgang sie sich an langer Leine erst mal in aller Ruhe austoben. Dagegen zu halten ist in diesem frühem Stadium der ersten Annäherung völlig zwecklos. Ihr wildes Temperament würde jede Verbundung sprengen. Die Zwei fremdelten noch etwas und mussten sich erst aneinander gewöhnen. Als sich das etwas kokettierende Hechtweib ausgetobt hatte und ruhiger geworden war, ohne Wolfgang gleich aus der Hand zu fressen, ließ sie sich dann um so williger zu ihren Bändiger heranziehen, bis der erste Augenkontakt hergestellt war. Seinem sehnsüchtigen Blick konnte sie letztendlich nicht widerstehen und ließ sich fast lammfromm in den Kescher dirigieren, ganz so wie das Käthchen in Shakespeares Komödie von der “ Widerspenstigen Zähmung“ in die Ehe. Literarische Bildung zahlt sich eben immer aus. Der einzige Wermutstropfen resultierte daraus, dass die rassige Hechtdame mit einer Länge von 99 cm ganz knapp an der Metermarke vorbeigeschrammt ist. In ihren Augen glaubte er zu lesen: Rache ist Blutwurst, mein Ladykiller!!! Das tat seiner Freude über diese gut proportionierte “Hechtlady“ aber keinen Abbruch Es war halt Liebe auf den ersten Blick!!!







28.10.2013

Unser Wolfgang aus Köln, auch bekannt als Hechtschreck vom Edersee, weilte wieder vom 10.10. bis 24.10. an seinem Lieblingsgewässer und legte uns mit 13 Hechten in 13 Tagen fast täglich einen Hecht auf den Steg. Er kann`s halt ohne wenn und aber. Auch uns vom Steg ist er fast unheimlich und wir fragen uns manchmal, wie er das nur macht. Was früher der Max – Petrus hab in selig –für die Barsche war, ist unser Wolfgang für die Hechte. Wo andere mit leeren Fischkästen und teils hängenden Gesichtern mit dem Boot zurückkehren, besonders seine zwei Düsseldorfer Angelfreunde, kann man bei ihm schon Wetten darauf abschließen, dass sein Kescher nicht trocken geblieben ist. Nachfolgend die erste von drei Fangmeldungen, die das belegen und es wert sind, erzählt zu werden.

Fang 1 vom 13.10.2013

Am 13.10. stellte Wolfgang den Räubern nachts im Buchholzufer nach. Es war in dieser Nacht trotz Vollmond hinter einer geschlossenen Wolkendecke sprichwörtlich so finster wie im Bärenarsch. Gegen 23.20 Uhr griff ein Hecht von 9,5 Pfd. und 90 cm Länge beherzt zu, verleibte sich sein Rotauge ein und ließ es sich so richtig munden, nicht ahnend, dass dieser Zugriff sich für ihn als Fehlgriff erweisen sollte, weil diese Attacke einen Haken für ihn hatte, den Wolfgang am Rotauge angebracht hatte und der nun seinem Leben im Schlemmerparadies Edersee ein abruptes Ende setzte. Nur wenig später erklärte sich ein Zander von 5,5 Pfd. und 65 cm Länge mit seinem “Kollegen“ aus der Raubfischfraktion solidarisch, packte sich Wolfgangs Köder, dem er einfach nicht widerstehen konnte und verließ den stets reichlich gedeckten Futtertisch im Edersee für immer. Für unseren Wolfgang war es eine rundherum gelungene Nacht, den zwei Ederseeräuber waren einem noch größeren Räuber ins Netz gegangen. Sie sind buchstäblich ein Opfer der sogenannten Nahrungskette geworden nach dem Motto: Die Großen fressen die Kleinen. Die Erkenntnis aus dieser Geschichte ist: Drum prüfe als Raubfisch, der sich an eine fette Beute bindet, ob er nicht was Besseres (ohne Haken samt Wolfgang) findet.

 








24.10.2013



Hallo Andrea und Norbert,

 

spät aber doch möchten wir uns gerne bei euch für die super Woche am Edersee bedanken.

Wir haben wieder einmal die lange Anreise aus dem schönen Bayern auf uns genommen und

8 super Angeltage bei euch erlebt.

Wir konnten vom 21-28 September insgesamt 39 Zander, 31 Hechte und 26 Barsche über 30cm fangen.

Darunter 3 Hechte über einen Meter (101cm, 103cm, 113cm) ein Zander mit 86cm und einige Barsche bis 42cm.

 

Anbei einige Fotos der schönsten Fische für eure Homepage.

 

Bis zum nächsten mal

Andi, Tobi, Stefan, Josi, Thomas und Martin

 

 



 




4.10.2013

Dieser Zander mit den Maßen 85 cm und 12 Pfund wurde von Holger heute morgen um 8 Uhr in der Nähe der Hopfenberge in 5 m Wassertiefe gefangen.









21.08.2013

Hallo,
möchte mich für die reibungslose Bereitstellung des Kontiki bedanken.
Anbei sende ich Ihnen ein Foto unseres Fangerfolges für ihre Website.
Neben zahlreichen kleinen Barschen und kleinen Hechten konnten wir am 19.08. diesen Barsch von 44 cm landen.
Als Köder diente ein Köfi am Carolina Rig, gefangen an der Bericher Hütte.
Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
 
Mfg D.H. aus Mittweida








16.08.2013

Die Allgäuer Jugend macht mal wieder den Edersee unsicher. Der Max hat mal wieder sein Angeltalent bewiesen und einen schönen Barsch mit 46 cm an Land gezogen. Gefangen mit Gummifisch tagsüber an den Hopfenbergen.









03.08.2013

Um 4 Uhr morgens von Georg gefangener Zander: 10 kg und 91 cm in Höhe Buchholzbucht.







24.07.2013

Schöner Barsch, 43 cm.... heute gefangen









17.07.2013

Leon mit seinem Vater hat einen 80 cm Rapfen mit 7 kg gefangen








11.07.2013

Endlich mal wieder ein 80er Zander. Martin ist ganz stolz








27.6.2013

Junggesellenabschied







15.06.2013   115 cm Hecht am Edersee gefangen

Max und Alex echte Edersee Neulinge waren eigentlich auf Barsch- Fang, da ging ihnen in der Höhe Eingang Niederwerber Bucht dieser  Prachthecht mit 8,8 kg an die Angel.










12.06.2013

Weit angereist vom Bodensee, hat Helmut heute in den frühen Morgenstunden einen kapitalen Hecht von 75 cm in der Nähe der Staumauer gefangen.






04.06.2013

Peter W. war mal wieder zu Besuch und er konnte zahlreiche Barsche über 40 cm mit nach hause nehmen








23.05.2013 Fangergebnisse von Philipp und Martin

Hallo :),
vorerst noch einmal ein Dankeschön, dass alles so gut und reibungslos geklappt hat!
Es waren wieder mal zwei schöne Tage am Edersee mit erfolgreichen Fängen.
Der erste Tag fing mit ein Paar ganz guten Barschen an und es Folgten insgesamt 2 schöne Hechte.
Am zweiten und letzten Tag hat es schlecht bzw garnicht gebissen, bis mir ein 107cm langer und 20
Pfund schwerer Hecht an den Haken ging :)).
Liebe Grüße

Philipp und Martin

  





22.05.2013  Fangergebnisse von Fabian und Mario

Hallo Familie Peil!
 
Wie immer waren es mal wieder schöne Tage am Edersee, bei Euch am Bootsverleih, mit großen Fangerfolgen für uns.
Den größten der 3 Hechte mit 75 cm Länge fing Fabian in der Waldecker Bucht, dazu noch zahlreiche Barsche.
Auch in unserer diesjährigen Unterkunft in der Pension Müller war alles super.
Mit netten Leuten an Eurem Steg wie z.B. Wolfgang Groß und Dieter Deimel macht es besonderen Spaß.
 
Schöne Grüße und bis bald
Mario und Fabian
 
 




17.05.2013

Der Gerd und der Thomas waren eigentlich auf Barsch aus, da ging dem Gerd doch grad mal diese prächtige Forelle mit knapp 6 Pfund an die Angel.








Fangergebnisse 6.05.bis 13.5.13 von Boris und Marius

Hallo lieber Norbert ,
nochmals ein dickes Dankeschön für die tollen Tage , für die guten Tipps und Hilfestellungen, wir kommen wieder ;-)
Als Anhang füge ich 3 Bilder bei :
Am Samstag den 11.05 haben wir eine kleine Barschfamilie ausfindig machen können , die kapitale Fänge bedeutet hat .
Barsche von 20-45 cm waren dabei .
Als Fang des Tages geht der " Vatti" durch , mit seinen 45 cm und einen stolzen gewicht von 1,750 kg, gefangen von Marius . Diesen drill muss man erlebt haben und dies ist nur am Edersee möglich.

Des weiteren ist der Boris auf den Bild zu sehen, wo er kleinere Exemplare von ca. 40 cm in seinen Händen hält ;-)
Ansonsten konnten wir an den Tagen ca. 60 Barsche überlisten.
Wir waren bei Euch 7 Tage , vom 06.05.-12.05.2013 und konnten zu den Barschen noch 4 Hechte überlisten , wobei 3 STck. zurückgesetzt worden sind weil sie zu klein waren, der 62 cm grosse ist mit nach hause gefahren.
LG Marius und Boris
ps. Gruss an Ehefrau .

           







6.05.2013

An alle die ihn kannten

Das weit über die Waldecker Grenzen hinaus in der Anglerszene bekannte Original Christian Schmidt (Angelschmidt) ist am 03.05.2013 verstorben.
 Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.






02.05.2013
Die Barsche beißen!!
Sehr erfolgreiche Tage hatten die Brüder Sebastian und Oliver am Edersee. Neben zahlreichen Barschen, die größten hatten 42 und 43 cm konnten Sie auch einige Hechte fangen.







27.04.2013
Trotz widriger Umstände mit kalten Wassertemperaturen und Wetter haben Alex und Paddy heute doch Glück beim Barsch Fang gehabt.








20.04.2013  Hechtsaison am Edersee gestartet

Die Saison hat begonnen und wir sind wieder wie gewohnt ab 7 Uhr morgens für Euch da.




Viel Spaß beim Stöbern!

14.12.2012
Winterpause

Wir bedanken uns bei allen Gästen, die dieses Jahr bei uns geangelt haben und wünschen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr. Wir würden uns freuen, wenn wir alle gesund und munter nächstes Jahr wiedersehen. Wir stehen Euch ab Ende März wieder mit überholten Booten zur Verfügung.

Viele Grüße Andrea und Norbert Peil



08.11.2012  - Zander auf “Kölsche Art“

Dieses Foto soll einmal zeigen, dass unser Wolfgang kein so verbissener Angler ist, der nur stur den Fischen auf die Schuppen rückt und wie es seine zahlreichen Fänge vermuten lassen. Ausweislich seiner hobbymäßig ausgestalteten Visitenkarte ist er ein überzeugter Angler aus Leidenschaft, dem sein Hobby aber beileibe keine Leiden schafft, der aus Spaß an der Freude fischt und dazu noch aus vollem Herzen lachen kann, wie man hier eindeutig sieht. So herzhaft lachen kann er sonst nur noch über Düsseldorfer. Bei so viel Frohsinn vor lauter Anglerglück, aber auch Können, wird selbst schon mal ein Zander von 67 cm und 5,5 Pfund (gefangen am 08.11.) als Objekt der Freude zur “Nebensache“. So ein “Kölner“ wie unser Wolfgang ist schon ein ganz lustiger “Vogel“. Da können wir nur völlig neidlos auf Kölsch anerkennen:
                                                               Mer muss och jünne könne!!!

 

Ich wünsche Euch schon einmal eine besinnliche Adventszeit, freue mich schon auf das neue Angeljahr (vielleicht schon im Mai???) und verbleibe bis dahin ganz nach Belieben

Euer schreibender Angler
oder angelnder Schreiberling

Wolfgang






07.11.2012 -  Wolfgangs “Sahnehäubchen“

Wie bereits im Oktober angemerkt, weiß sich der Wolfgang im November immer noch zu steigern und eine Schippe zuzulegen. So auch dieses Jahr. Sein Fang vom Vortag machte noch die Runde, da schlug er in der nächsten Nacht erneut zu. Es scheint fast so, als übe er auf die kapitalen Hechtdamen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Sie reißen sich förmlich um seine Köder, nur um ihm nah sein zu können. Vielleicht besitzen sie ja auch Echolote da unten, mit denen sie jeden Angler auf dem See orten und bestimmen können. Und auf ihrer Angler-Hitliste steht der “kölsche“ Veteran auf Platz 1. Wie dem auch sei – gegen 23.30 Uhr in dieser Nacht wurde erneut eine Hechtdame am Westufer im Mauerbereich beim Anblick seines Köders schwach und biß an. Der Kontakt mittels Anhieb war schnell hergestellt, schon waren sie “verbandelt“ und es entwickelte sich zwischen den beiden eine muntere “Kabbelei“. Sie “umgarnten“ sich, kamen sich näher und entfernten sich wieder, aber hingen doch fest miteinander verbunden und bildeten eine Schicksalsgemeinschaft. Noch zierte sich sein Objekt der Begierde, hielt auf Distanz und ging wiederholt auf Tauchstation. Aber die Gegenwehr erlahmte doch zusehends. Auf dem “Höhepunkt“ angekommen, landete die gut proportionierte Hechtdame zwar nicht in seinen Armen, aber dafür in den Maschen seines Keschers. So sind sie halt, die Angler, mag sie in diesem Augenblick gedacht haben. Erst machen sie dich am Haken fest und dann lassen sie dich im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Trockenen “zappeln“. Na ja, zwischen Verliebten soll ja auch so manche Nacht mit einer Ernüchterung enden. Irren ist eben nicht nur menschlich!!! Scheinbar hat der Wolfgang den Dreh raus, wie man beißwillige und kontaktfreudige Hechtdamen um den Haken wickelt. Die Traummaße seines “Playmate“ aus dem Edersee lauten 20,5 Pfund bei einer Länge von 114 cm. Welcher Angler will sich nicht mal mit so einer Wuchtbrumme von Hecht in der Nacht vergnügen?
Mit seinen drei Meterhechten in 2012 sitzt  Wolfgang nun ganz fest auf dem Thron des Hechtkönigs für dieses Jahr und wird ihn wohl auch nicht mehr räumen müssen. Es sei ihm gegönnt. Chapeau, du Hechtverführer !!!

 

Ganz liebe Grüße
vom Geschichtenschreiber

Wolfgang





06.11.2012 – Wolfgang und sein Schnapszahl-Hecht

Unser “Kölner“ Wolfgang weilt seit dem 05.11. wieder am Edersee. Nachdem er bereits in der ersten Nacht einen Hecht von 10 Pfund und 88 cm auf die Schuppen legen konnte, steigerte er sich in der Nacht des 06.11. ganz erheblich. Kurz nach 20 Uhr ging seine Knicklichtpose an der Hammerbergspitze kurz vor dem Durchbruch auf Tauchstation. Mit stetiger, schneller Schnurnahme zog der Raubfisch ohne Pause Richtung Sperrmauer. Als Wolfgang klar wurde, dass er es hier mit einem sog. “Dauerläufer“ à la Emil Zatopek zu tun hatte, schloss er konsequent den Bügel und setzte in die sich straffende Schnur den Anhieb. Der Fisch hing. Im Schein seiner Kopflampe stellte er mit Schrecken fest, dass der Fisch der ufernahen Boje der Wasserskizone sehr nahe gekommen war und sie evtl. sogar umschwommen haben konnte. Aber dem war Gott sei Dank nicht so – Schwein gehabt!!! Der Hecht unternahm zahlreiche Fluchten, die aber immer kürzer wurden. Endstation waren schließlich die Maschen von Wolfgangs Kescher. Mit seinen 17 Pfund bei einer Länge von 105 cm machte er dort eine gute Figur. Wolfgang nahm erst mal einen kräftigen Schluck aus seinem Flachmann und begoss so seinen 33. Meterhecht aus dem Edersee. Man muß die Großhechte eben feiern, wie sie beißen. Wie sich später herausstellen sollte, war dies aber nur ein adrenalinhaltiges “Vorspiel“; der “Höhepunkt“ sollte erst in der kommenden Nacht erreicht werden.


Liebe Grüße
Dein Redakteur mit der Angel

Wolfgang



News 20.05.2015