Fangergebnisse

Oktober 2019


der Oktober war ja dieses Jahr ein ausgesprochen fischreicher Monat mit kapitalen Fischen. Dabei ragt mein neuer Zanderrekord mit 93 cm und glatt 16 Pfund vom 21.10. heraus. Aber auch meine drei Meterhechte in nur drei Tagen, davon zwei allein am ersten Angeltag, den 12.10., innerhalb von nur 40 Minuten. Die Daten: 108 cm und 17 Pfund sowie 105 cm und14,5 Pfund. Dem folgte am 14.10. noch ein dritter Meterhecht von 101 cm und 14 Pfund. Alle Fische bissen auf der Westseite bis zum Beginn der Wasserskizone. So eine Flut von kapitalen Fischen fange ich auch nicht alle Tage. Als Zugabe hakte ich noch am 17.10. auf einen Balance-Jig am Steinewaschplatz in Sperrmauernähe einen kapitalen Barsch von 45 cm und 1430 g. Als Zugabe gesellten sich noch zwei Hechte von 83 cm und gut 8 Pfund am 16.10. bzw. 88 cm und 10 Pfund am 23.10. dazu. Anglerherz, was willst du mehr! Und der November-Urlaub ab 14.11. steht auch schon wieder an. Mein 50. Ederseejahr wird mir wohl unvergesslich werden. Da kann man nur noch sagen: der „Kölner“ – je oller, desto toller! Im Anhang findest du ein paar Fotos, falls du etwas in den Fangergebnissen veröffentlichen willst. Hast ja jetzt hoffentlich mehr Zeit dazu, wo das Saisonende bei euch schon abzusehen ist.
Mein kuriosester Fang, der einem Angler einmal im Leben passieren muss und ihn erst zu einem wahren Angler macht, trug sich am 25.10. vor dem Durchbruch im Dunkeln (gottseidank) zu und brauchte 50 Jahre Edersee, um wahr zu werden. Was soll ich viel sagen, schau dir einfach das Foto dazu an und du beginnst zu schmunzeln, ja zu lachen!!!
Bis bald in alter Frische
Wolfgang

September 2019

In der ersten September-Woche hat uns Wolfgang wieder besucht. Gleich am 01.09., seinem ersten Angeltag, konnte er nachts einen strammen Meterhecht von 104 cm und 15 Pfund zum Biss verleiten, dem am 02.09,ebenfalls nachts, ein zweiter von 89 cm und 8,5 Pfund folgte. Beide Fische bissen an gleicher Stelle und in gleicher Tiefe.

In der ersten September-Woche hat uns Wolfgang wieder besucht. Gleich am 01.09., seinem ersten Angeltag, konnte er nachts einen strammen Meterhecht von 104 cm und 15 Pfund zum Biss verleiten, dem am 02.09,ebenfalls nachts, ein zweiter von 89 cm und 8,5 Pfund folgte. Beide Fische bissen an gleicher Stelle und in gleicher Tiefe.

August 2019

Juni 2019

Fangbericht Juni 2019 Nach seinen Überaus erfolgreichen Start in die Angelsaison 2019 Anfang Januar mit 8 Hechten in fünf Tagen stattete unser Wolfgang zusammen mit seinem Angelfreund Wolfgang Stein dem Edersee seinen ersten Sommer-Besuch ab. Gegenüber Januar stand der See jetzt 11 Meter höher und hatte fast Vollstau erreicht. Das zeitweise recht wechselhafte Wetter mündete erst in den letzten vier Angeltagen in eine stabile Hochckwetterlage mit Temperaturen im Bereich der 30 Grad Marke. Unser Sonnen-Fan Wolfgang widmete sich daher tagsüber ab Mittag oft mehr dem Strand in der Waldecker Bucht und seiner Buchlektüre und stellte den Fischen lieber abends und nachts nach, da er es im Juni hauptsächlich auf die Aale abgesehen hat. Sein Freund Wolfgang Stein schleppte den ganzen Tag über lieber seine Wobbler und Gummifische durch den See. Seinen großen Tag hatte er dabei am 13.06., als er auf einen geschleppten Wobbler in ca. 3-4 m Tiefe vor den Hopfenbergen einen vehementen Biss bekam. Die Rute bog sich kräftig durch und am anderen Ende hing etwas, das sich nach Leibeskräften gegen seine Anziehungskraft zu wehren wusste. Dieses Etwas ließ seine Bremse kreischen, versuchte stetig Tiefe zu gewinnen und lag wie ein nasser Sack im Wasser, kaum zu bewegen. Während Wolfgang S. anfangs noch auf einen kapitalen Hecht jenseits der 20-Pfund-Marke hoffte, entpuppte sich der Fisch nach einem aufregenden Drill als ein Wels von 94 cm Länge und ca. 12 Pfund Gewicht. Mit diesem Fang konnte er seinen noch weißen Fleck bei der Fischart Wels tilgen.
Unserem Wolfgang gelang bereits an seinem zweiten Angeltag am 10.06. an der Dropshot-Montage mit Doppelschwanztwister in Motoroil vor den Stegen auf der Westseite der Fang eines kapitalen Barsches von 43 cm Länge und knapp 2,5 Pfund Gewicht, der beim Rauben an der Oberfläche seinen Twister einsaugte. Nur vier Tage später ging ihm auf die gleiche Montage vor unserem Steg abends gegen 19.20 Uhr ein Hecht von 83 cm Länge knapp sieben Pfund Gewicht an den Haken. Da vor dem Steg gerade die Barsche ihre Abendjagd auf die Fischbrut veranstalteten, hatte er schon wieder auf einen kapitalen Barsch gehofft, da der Einschlag in die Rutenspitze doch sehr hart und kräftig erfolgte. Aber der Angler denkt und Petrus lenkt! Der Höhepunkt aber ereignete sich für ihn erst am 22.06. In dieser Nacht hatte er ein Rendezvous der besonderen Art mit seinem Juni-Zielfisch Aal. Wolfgang fischte auf der Westseite gegenüber vom Edership-Steg. Sein Tauwurm an der Posenangel lag seit geraumer Zeit unberührt knapp auf Grund in ca. 5 m Tiefe. Da sich nichts tat, wollte er den Wurmköder neu auswerfen. Er nahm seine Rute, schloss den Bügel und kurbelte die Schnur ein. Die Schnur straffte sich, aber was war das? Ruckhafte Schläge in die Schnur! Kurzer Anschlag und die typischen Aalstöe in der Rute. Starke Gegenwehr, aber den Aal dann doch im fünften Versuch gekeschert. Der konnte sich aber auch sehen lassen mit seinen 87 cm und gut 1100 g. Sein größter Aal seit vielen Jahren! Bei diesen Fängen lässt ein zweiter Sommer-Besuch bestimmt nicht lange auf sich warten.

Der niedrige Wasserstand bei seinem letzten Besuch im November mit guten Barschfängen weckten bei Wolfgang die Hoffnung, auch einmal Anfang Januar bei solchen Wasserständen am dann meist fast anglerlosen Edersee fischen zu können. Auch wenn sich das Wetter ab Mitte Dezember regenmäßig sehr änderte und der Edersee um knapp 14 m auf einen Pegel von 232 stieg, konnte er nicht widerstehen und läutete sein neues Angeljahr bereits ab 31.12.2018 für neun Tage ein. In diesen neun Tagen stieg der See um weitere knapp 3 m. Aber das konnte seine Angelleidenschaft weder bremsen noch beeinträchtigen. Nach anfangs sehr windigem Wetter konnte er dennoch vom 4.1.- 8.1. acht schöne Hechte fangen. Neben sechs “Bratpfannen-Hechten“ krönten jedoch zwei ganz kapitale Hechte diesen Urlaub. 
Im Bereich der Stege auf der Westseite des Sees bekam er am 06.01.in die einsetzende Abenddämmerung einen vehementen Biss an seiner Hechtangel mit schnellen, zügigen Schnurabzug. Dieser “Fluchtversuch“ wurde von ihm nach kurzer Zeit mit einem konsequenten Anhieb gestoppt. Sofort war die kräftige Rute krumm gebogen und es entspann sich ein knapp zwanzigminütiger Drill. Immer, wenn die Pose beim Einkurbeln an der Oberfläche erschien, sauste das “aufgebrachte Hechtweib“ wieder in die Tiefe und gönnte ihm nicht den Anblick ihrer bestimmt “rubenshaften Figur“! Das machte unseren Wolfgang ganz wild und besitzergreifend, denn die Hechtdamen können ihm gar nicht wohlbeleibt genug sein. Aber endlich war es soweit und beim ersten Blick auf die Proportionen dieser “adipösen Hechtlady“ schrumpfte die Größe seines Hechtkeschers beträchtlich vor seinem geistigen Auge zusammen. Aber wie sagt schon der legendäre James Bond: “geschüttelt, nicht gerührt“ – nach dieser Methode glitt sie dann doch etwas unsanft in den Kescher. Das Messen und Wiegen dieser “Wuchtbrumme“ ergaben folgende Werte: 120 cm “geballte Esoxpower“ und glatt 30 Pfund “pure Energie“! Das war nun sein 42. Meterhecht aus dem Edersee mit neuem Gewichtsrekord. Und als ob das nicht schon genug des Guten wäre, ließ er am 07.01. gleich den nächsten Paukenschlag mit Nummer 43 folgen. Ganz in der Nähe des Fangplatzes vom Vortag erhielt Wolfgang am frühen Nachmittag erneut einen Biss, wobei der Fisch nur ganz langsam wenig Schnur nahm. Er schien fast an der Bissstelle zu verharren und seine Mahlzeit zu verschlingen. Nicht lange gewartet und Anhieb gesetzt. Ohne große Gegenwehr und fast lethargisch ließ sich die Rognerin in Gestalt eines trächtigen Hängebauchschweines willig über den Kescher ziehen. Selbst Bernd Stobrawa an seinem Steg fielen fast die Augen aus dem Kopf und er musste eingestehen, noch kein so drastisch ausgeformtes schwangeres Hechtweib gesehen zu haben. Eine schnelle Messung ergab eine Länge von ca. 110-1112 cm. Das Gewicht wurde von uns beiden auf ca. 23-34 Pfund geschätzt. Der Haken hing durch den schnellen Anschlag ganz vorne im Maulwinkel und konnte problemlos entfernt werden. Noch schnell ein paar Fotos und dann ging es zurück in den Edersee. Das gibt bestimmt reichen Hechtnachwuchs im Frühling beim Ablaichen! Der Wolfgang ist und bleibt unser Hechtjäger Nr. 1!!!

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